Veranstaltungen 2016 - Rittergutsschloss Taucha | Rittergutsmuseum | Förderverein Schloss Taucha e. V. | --------o00o---°(_)°---o00o--------

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Veranstaltungen im Jahr 2016 (Auszug)

 
Vernissage zur Sonderausstellung "Illustrare"
Vernissage zur Sonderausstellung "Illustrare"
 
 
Vernissage zur Kunstausstellung "Inflagranti"
Vernissage zur Kunstausstellung "Inflagranti"
 
 
Musikfestival der Kreismusikschulen
Musikfestival der Kreismusikschulen
 
 
Musikfestival SOMMERTÖNE - La Moresca
Musikfestival SOMMERTÖNE - La Moresca
 
 
„La coeur fait Buom!“ - Alexandre Zindel
„La coeur fait Buom!“ - Alexandre Zindel
 
Ein Prinz, zwei Londoner und vier Rosen begeisterten zur Jubiläumsrocknacht

Die 15. Tauchaer Jubiläums-Rocknacht war schon eine Besondere. Nicht nur, dass der Spielmannszug Taucha zur Eröffnung spielte, der Bürgermeister Tobias Meier die Rockfans aus nah und fern begrüßte, die gelernte Moderatorin Ute Schlossarek durch den Abend führte. Nein, geprägt wurde die Jubiläumsausgabe der Rocknacht durch den Prinzen Tobias Künzel, der mit der englisch/ deutschen Band “RUFF AS STONE” in seine Heimatstadt gekommen war und den Lokalmatadoren “Four Roses”, die auf dem Schlosshof auf 15-jährige gemeinsame Bandgeschichte zurück blicken konnten.  Dabei mussten die Organisatoren um Ingo Paul noch eine Absage in letzter Minute verkraften, denn die Dire Straits Recover Band “The Scuttles” auf die sich viele anwesende Rockfans auch gefreut haben, musste krankheitsbedingt absagen. Schweißperlen auf der Stirn von Ingo Paul. Aber er ließ seine Kontakte spielen und im Proberaum bei der Produktion für neue Titel erreicht er die Musiker von C.U.B.E., die spontan zusagten und auch den Auftakt der Rocknacht gestalteten. Sie setzten dabei fast ausschließlich auf eigene Texte, was den ganz persönlichen unverwechselbaren Stil der 5 Musiker unterstreicht.

Doch dann brach sie los, die Urgewalt des Rock mit einer Mischung aus Blues, Rock und Glam. Der Bandsound von “RUFF AS STONE”, wo das Schlagzeug von “Prinz” Tobias Künzel so richtig zur Geltung kommt, ist geprägt durch ihre Vorbilder Hendrix, Cream, Zeppelin und Sabbath. Gänsehaut beim Publikum, als Frontmann Austin Howard unter dem Eindruck der politischen Ereignisse der letzten Tage verkündete: “We are all connected”. Damit meinte er, dass alle Menschen egal welcher Hautfarbe eine Familie sind auf diesem unserem Planeten Erde”. Musikalisch untersetzten sie die Botschaft mit dem Rachel Platten Song “Stand by you”. Eine Botschaft, die zwar in englisch verkündet, aber trotzdem angekommen ist. Auch beim gastgebenden Schlossverein, der Jugendlichen aus dem Flüchtlingsheim in Sehlis kostenlosen Eintritt gewährte, wie Vorstandsmitglied Hans-Jörg Moldenhauer das Online-Magazin informierte. Immerhin haben ca. 10 Flüchtlinge das Angebot auch wahr genommen.

“Eine tolle Musik, die auch dem älteren Publikum gefällt” meinte Hans-Jörg Moldenhauer (...) zum Auftritt der Band. Tobias Künzel selbst zog den Hut vor dem was Ingo Paul auf die Beine gestellt hat und meinte: “Das Tauchaer Publikum ist nicht zu schlagen”. Ist es auch nicht, auch als die Mannen von “Four Roses” gegen 23 Uhr die Bühne betraten und mit einem ganz speziellen Jubiläumsprogramm aus rhythmischen und nicht so langsamen Titeln, herrschte noch tolle Stimmung auf einem gut gefüllten Schlosshof bis weit nach Mitternacht. Moderatorin Ute Schlossarek war ganz begeistert von der ihrer Meinung nach sehr familiären Atmosphäre der Veranstaltung, dem großen Zusammenhalt der Fans und Organisatoren, die sich schon Jahre kennen und ergänzte: “Das hat sich manifestiert”. Hat es sich. Hoffen wir auf weitere erfolgreiche Jahre Tauchaer Rock(nacht)geschichten.

Text: Matthias Kudra


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Musik als handgemachte Kulturtechnik beim internationalen “Ancient Trance Festival"

13. August 2016

Landläufig ist das Ancient Trance Festival, das an diesem Wochenende wieder in der Parthestadt stattfindet, als Maultrommelfestival bekannt. Doch es ist mehr, ein friedliches Aufeinandertreffen verschiedene Musik-Kulturen, wo die Maultrommel als als eines der ältesten Instrumente der Menschheit mit ihrem Klang als Mittler zwischen den unterschiedlichen Stilen einer jungen, internationalen Musikszene auftritt. Clemens Voigt, Festivalleiter und Vorsitzender des Maultrommel e.V., drückte das beim Pressegespräch mit den Worten: “Die Maultrommel steht im Fokus aber nicht im Mittelpunkt des Festivals” aus. In diesem Sinne bedeutet “Ancient Trance” für die Organisatoren und Teilnehmer zu kultureller Vielfalt einzuladen und die Musik als handgemachte Kulturtechnik zu bewahren. Nicht nur musikalisch will man dabei zu alten ethnische Wurzeln zurückkehren.

Für die zumeist jungen Organisatoren und Teilnehmer bedeutet das Verzicht auf die Bequemlichkeiten des Alltags, Rücksicht auf einander zu nehmen und ihren Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. So schläft ein Großteil der angereisten Gäste auf extra für das Festvial eingerichteten Campingplätzen, bei der Versorgung stehen Bio-Produkte mit vegetarisch/veganen Leckereien im Mittelpunkt. Müll, Becher, Zigarettenstummel etc. werden in extra vorbereiteteten Recycling-Stationen entsorgt. Auch bei der Hygiene wird BIO groß geschrieben. So gibt es Komposttoiletten ohne Wasser und Chemie und Naturduschen ohne Seife & Co. Allerdings haben die Festivalbesucher auch die Möglichkeit, täglich für 3 Euro von 9 bis 19 Uhr das Parthebad zu nutzen.

Leider war der Freitag, der Eröffnungstag verregnet, aber Samstag und Sonntag lachte die Sonne am Himmel, gutes Omen für grandiose Weltmusiktage in Taucha. Bei der offiziellen Eröffnung des Festivals am Freitag Nachmittag auf der großen Bühne am Teich bedankte sich Clemens Voigt in kurzen Eröffnungsworten am Freitag Nachmittag auf der Teichbühne für die große Unterstützung seitens der Stadt Taucha, die das Festivallgelände und weitere Flächen als Campingplätze kostenlos zur Verfügung stellte, und des Schlossvereins. So bedankte sich Festivalleiter Clemens Voigt in kurzen Eröffnungsworten am Freitag Nachmittag auf der Teichbühne für die große Unterstützung seitens der Stadt Taucha und des Schlossvereins.

Genauso wie die St.-Moritz-Kirche ist auch das Rittergutsschloss in das Bühnenprogramm des Festivals integriert. Da fanden am Freitag Abend zwei interessante Veranstaltungen statt. Eine Klangreise unter dem Motto: “Kosmos: Klang: Stille” mit Klangschalen und der japanischen Bambusflöte (Shakuhachi) in der gut besuchten Kirche und das Konzert von “Matsumoto Zoku” (Japan), wo vokale Beats mit sanften Tönen des Hand Pan und treibenden Rhythmen des Digderidoos zu einem natürlichen Fluss von Klang und Energie verschmolzen. Beim Hören der kann man schon mal in einen schlafähnlichen oder auch höchst konzentrierten Bewusstseinszustand geraten, genau das verbirgt sich mit dem Namen Ancient Trance, wie das Programmheft des Festivals Auskunft gibt.

Doch auf und um das Festivalgelände gibt es nicht nur Musik sowie Essen und Trinken. So gibt es im Healing Space Angebote von verschiedenen Massagetechniken, wie Thai und Shiatsu, wo Körper uns Geist druch einfache Griffe in Balance gehalten werden. Im Yoga-Zelt außerhalb des Festivalgeländes präsentiert sich zum ersten Mal das Leipziger Yoga-Netzwerk, unter anderem mit dem Tuch-Yoga, wo man sich schwebend entspannen kann. In der Kulturjurte, die vom gleichnamigen regionalen Leipziger Projekt zur Verfügung gestellt wird, finden diverse kleine Workshops, wo man auch die Möglichkeiten des Seins entdecken kann, statt. Darüberhinaus kann man an verschieden Ständen über den Bau von Musikinstrumenten wie Maultrommeln, Brummtöpfen und Hirtenhörnern informieren, z.B. bei Musikinstrumentenbau F.A. Schlüter. Ein umfangreiches Angebot für Geist und Seele.

Text: Matthias Kudra

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Vernissage zur Ausstellung „Lichtblicke“

20. August 2016 - Rittergutsschloss Taucha – Schlossgalerie –

L a u d a t i o


Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Kunstfreunde, verehrte Freund und Gäste,

ein „Herzliches Willkommen“ Ihnen allen.
Wieder einmal haben wir uns hier in der Schlossgalerie zusammengefunden, um Vernissage zu feiern – heute die Ausstellung einer Künstlerin, auf die ich mich sehr gefreut habe.

Danke dafür, dass Sie so zahlreich den Weg zu uns gefunden haben, allen voran der Bürgermeister unserer Stadt, Herr Tobias Meier.
Ebenso herzlich begrüße ich Vertreter aus Einrichtungen und Institutionen, Künstler aus Taucha und der Region, und ein ebenso herzliches Willkommen den Vertretern der Medien.

Vor allem aber ein ganz herzliches Willkommen der ausstellenden Künstlerin, Frau

Angelika Scheibler.


Und ich habe allen Grund, gleich zu Beginn „Danke“ zu sagen, Danke dafür, dass diese Ausstellung stattfindet. Lange und gründlich geplant – aber plötzlich für einen Moment auf der Kippe stehend, bedingt durch ein Ereignis, welches aktuell das Leben, den Alltag der Künstlerin stark beeinträchtigt.
Dank an die Familie, an Freunde und Bekannte, die Frau Scheibler darin bestärkten, die Tauchaer Ausstellung zu machen. „Nun gerade“ – war letztlich der Tenor, und es tut einfach gut, zu wissen, auch hier und heute ein Stück Optimismus in schwierigen Tagen geben zu können.


Meine Damen und Herren,
ein künstlerisches Motto Angelika Scheiblers sind Worte des großen Pablo Picasso:

Das Geheimnis der Kunst liegt darin,
dass man nicht sucht, sondern findet.


Beim Betrachten der Bilder Scheiblers werden Sie genau dies entdecken: Die Künstlerin ist nicht nur Suchende, sondern eben auch Entdeckende, Findende.

Das Malen und Zeichnen begleitet Angelika Scheibler bereits seit ihrer Kindheit, die sie im schönen Mecklenburg verbrachte und deren Landschaften – das weite Land, die Seen, die Heide –  auch heute noch eine anziehende Wirkung auf sie ausüben.

1990 wurde sie Berlinerin, bis es sie schließlich 2013 ins Fränkische zog, wo sie heute mit ihren Lieben in Nürnberg lebt.

Scheibler´s Hauptberuf als kaufmännische Mitarbeiterin, Büroleiterin und Managementassistentin in mittelständischen Unternehmen hat sicher nur im ganz, ganz übertragenen Sinn etwas mit Kunst zu tun und auch bei ihrer derzeitigen Tätigkeit als Assistentin der Geschäftsleitung einer großen Nürnberger Steuerkanzlei braucht man viel Phantasie, um Künstlerisches zu entdecken.

Als Autodidaktin beschäftigt sich Angelika Scheibler mit Kunstgeschichte und eben – mit dem Malen. Dabei überließ sich nichts dem Zufall, bildete sich weiter, besuchte vor allem während ihrer Berliner Jahre verschiedene Malkurse, so auch an der Akademie für Malerei Berlin, um sich mit der Ölmalerei vertraut zu machen.
2012 – 2014 absolvierte sie ein Fernstudium an der Hamburger Akademie für Fernstudien; im Rahmen dieses Studiums eignete sie sich grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten in allen künstlerischen Techniken des Malens und Zeichnens an.

Ein besonderes Ereignis ihres künstlerischen Weges aber war ohne Zweifel die Begegnung mit dem Maler Frank Suplie.
Suplie malt in einer heute nur noch selten zu findenden Malweise – der Ei-Tempera-Technik. In ganz altklassischer Weise werden die Farben selbst hergestellt: Eier, Wasser, Öl als Malmittel, dem dann Farbpigmente beigemischt werden.

Eigelb – Öl – Wasser …
Zugegeben: Das alles klingt eher nach den Zutaten für ein Backrezept, es sind aber die Bestandteile einer der ältesten, farbintensivsten und haltbarsten Maltechniken überhaupt.
Die Ei-Tempera gilt als schwierige, zeitaufwändige Technik; bereits im 15. Jahrhundert wurde sie nach und nach von der Ölmalerei verdrängt.

Angelika Scheibler entdeckte diese uralte Maltechnik für sich, reiste fortan jährlich nach Groß Dölln in die schöne Uckermark, um in Malkursen unter Leitung des bereits erwähnten Malers Frank Suplie ihr Wissen und ihr Können um diese wunderbare Technik künstlerischen Gestaltens weiterzuentwickeln.
Sie selbst resümiert: „Es gibt kaum ein Malmittel, das die Farben besser zur Geltung bringt, schneller trocknet und farbintensiver ist als Ei-Tempera.“ Aber trotz dieser besonderen Vorliebe: Angelika Scheibler´s Schaffensprozess, ihr künstlerischer Weg ist keinesfalls „festgelegt“ oder gar „abgeschlossen“.

Gerade begann sie, sich intensiver mit der Acryltechnik zu beschäftigen.

In der Akademie Wildkogel Nürnberg bei der Malerin Heidi Reil bildet sie sich weiter, erlernt mit kombinierten Techniken wie der Lasur- und der Nass-in-Nass-Acryltechnik, die Lebendigkeit und die Frische der Natur in einer besonderen Art auf der Leinwand festzuhalten. Sowohl das spontane, aber auch das genaue Erfassen von Komposition und Detailsituationen, das Gespür für Farbe, Form und Bildrhythmus – all diese Fragen versucht Angelika Scheibler in ihren Werken zu beantworten.

Und so kommt es nicht von ungefähr, dass sie sich immerwieder der Landschaftsmalerei zuwendet, dabei Perspektiven wechselt, das jahreszeitliche Kommen und Gehen der Natur beobachtet und in leuchtenden Farben festhält.

Aus der anfänglich rein realistischen Darstellung entdeckt der aufmerksame Betrachter der Bilder heute oft impressionistische Züge.
Scheibler löst sich von der bloßen Abbildungsfunktion – die Unmittelbarkeit der Momentaufnahme, die Zufälligkeit des Bildausschnittes werden charakteristische Merkmale ihrer Gemälde.

Und dieser schöpferische Prozess ist noch längst nicht beendet. Die Künstlerin sagt von sich selbst: „Ich experimentiere gern, entdecke unterschiedlichste Techniken, arbeite mit verschiedenen Materialien.“

* * * * *

Lassen Sie mich Gedanken der Malerin Heidi Reil enden, der das künstlerische Schaffen von Angelika Scheibler wohl kaum passender beschreiben könnte:  

Es gibt viel Schönes auf der Welt zu entdecken –
oder das Schöne entdeckt uns.
Es lohnt sich, der Natur mit all ihren Erscheinungen
intensive Aufmerksamkeit zu schenken.
Gibt es etwas Schöneres, als mit offenem Herzen
und geschärften Sinnen durch die Natur zu schweifen
und im Geiste schon die nächsten Bilder entstehen zu lassen.
Blickwinkel verändern, Bewegung einfangen,
sich dem Spiel von Licht und Farbe anzunähern –
all dies sind Eindrücke,
das Rüstzeug für meine Arbeit.“



Seien Sie, meine Damen und Herren, nun herzlich eingeladen und begleiten Sie die Künstlerin Angelika Scheibler auf ihrer malerischen Reise!

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“Consortium felicianum”

Etwas abseits vom großen Festgeschehen lauschten am Samstag beim Azurit-Konzert auf dem Rittergutsschloss 160 Gäste einem exzellent, nunmehr zum sechsten Mal musizierenden Kammermusikensemble “Consortium felicianum” mit Melodien im 3/4-Takt. Ein Melodienreigen von Johann Strauß, Kálmán, Lehár, Stolz und Suppé begeisterte das Publikum; oft war zu beobachten, dass mitgesummt, sogar mitgesungen wurde.

Neben Bürgermeister Tobias Meier und dem Hausleiter des Seniorenzentrum Palais Balzac Leipzig, Dirk Salbert, begrüßte Schloßvereinsvorsitzender Jügen Ullrich die Anwesenden mit herzlichen Worten. Viele Tauchaer Seniorinnen und Senioren freuen sich teilweise das ganze Jahr aus gerade dieses Konzert. Mit rührenden Worten schilderte eine sehr betagte Dame vom Pflegeheim Veitsberg: Sie habe drei Höhepunkte im Jahr: ihren Geburtstag, das Weihnachtsfest und dieses Konzert. Mehr bleibe ihr leider nicht mehr, seit sie an den Rollstuhl gebunden ist.

Jeder Besucher wurden mit einem Glas Sekt persönlich begrüßt; in der Konzertpause wartete der Caterer mit einem wunderbaren Imbiss auf: Canapes, kleine Gebäckteile und Fruchtspieße.

Es gab eine perfekte medizinische Rundumbetreuung der teilweise Mehrfachbehinderten. Es ist die einzige wirklich komplett behindertengerechte Veranstaltung beim “Tauchscher”, d. h. mit behindertengerechten Zugängen, passenden sanitären Einrichtungen, Haus-zu-Haus-Abhol- und Bringedienst und fachärztlicher und pflegerischer Betreuung (falls nötig). Für Mehrfachbehinderte standen 10 Pfleger/innen dienstbereit.

„Die Teilnehmer aus Leipzig, Taucha, Eilenburg und Grimma zeigten sich derart begeistert, dass die Zugaben kein Ende nehmen wollten, sodass wir über eine Stunde überziehen mussten“, freute sich Schlossvereinsvorsitzender, Jürgen Ullrich.

Am Ende der über zweistündigen Veranstaltung sparten die Gäste nicht nur mit Applaus für die Musiker und die Organisatoren der Veranstaltung sondern auch für die AZURIT-Gruppe Leipzig und den Schlossverein.

„Auch im kommenden Jahr werden wir wieder in gewohnter Weise dieses Konzert ausrichten“, kündigte der Schlossvereinsvorsitzende an.

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Der Tauchsche – Ein Fest von uns und für uns

So heiß war das Stadtfest noch nie! Wir haben die Hitzeschlacht zum Tauchscher – das Tauchaer Stadtfest überstanden. Und nicht nur das: Wir haben gefeiert – lange, ausgelassen und friedlich. Es gab an drei Tagen jede Menge Höhe- und ansprechende Programmpunkte, von vormittags bis spät in die Sommernächte.

So ein Fest funktioniert nicht ohne Sponsoren und Partner aus unserer Stadt Taucha, wie auch darüber hinaus: Danke an alle für die grandiose Unterstützung. Exemplarisch denke ich an Ur-Krostitzer, Bernd Hochmuth Veranstaltungsmanagement e.K. und WOLF Wurst. Aber auch an die vielen lokalen Unternehmen die sich eingebracht haben, wie z.B. die Städtischen Gesellschaften (WOTA), Schicketanz & Lajosfalvi oder Elektrotechnik Zettelmann. Da wächst etwas weiter, neue Wege wurden eingeschlagen und bringen bereits positive Effekte.

Gefreut habe ich mich über die vielen Tauchaer, die mit sehr viel Aufwand, Kraft und Liebe zum Detail die sportlichen und kulturellen Ideen in Darbietungen, Vorführungen, Präsentationen und Wettkämpfen umgesetzt haben. Der Tauchsche ist eben das Stadtfest von uns Tauchaern – für uns Tauchaer. Auch wenn die Aufzählung nicht vollzählig ist, die nachfolgenden Parthestädter haben zum Gelingen beigetragen: die Mitglieder des Heimatverein Taucha e.V., des LC Taucha, der SG Taucha 99, Roman Knoblauch, Harry Künzel, No Discussion, die Pappelarena DJs, der Volkschor Taucha, die Partheboots Taucha, der Ortsverband des DRK Kreisverband Leipzig-Land e.V., Selima & die Gruppe Nuray, die Tauchaer Musikanten, das Online-Stadtmagazin des Heimatvereins Taucha, der Förderverein des Rittergutsschloss Taucha, der Spielmannszug Taucha, die Freiwillige Feuerwehr Taucha, die Tauchaer Schausteller und die Modellbahnfreunde Taucha IG. Aber auch die Gemeinden der St. Moritz Kirche Taucha, St. Anna und der Neuapostolischen Kirche. Die Teilnehmer der Vereinspräsentation am Samstag, der 49 Stationen der Spielstraße sowie des 65 Bilder umfassenden Festumzuges möchte ich nicht vergessen, wie natürlich auch nicht die etwa 20.000 Besucher aus Taucha und unsere Gäste.

Ein großes Dankeschön von mir geht an alle ehrenamtlichen Helfer und Unterstützer, die Mitarbeiter des Bauhofes und der Stadtverwaltung. Ohne sie wäre das Tauchscher in dieser Form nicht möglich.

Einen Dank möchte ich auch an die Tauchaer richten, die diese Stadtfesttage mit Einschränkungen durch Straßensperrungen, Halteverbote und erhöhtem Geräuschpegel ertragen haben.

Nicht alles lief perfekt, einige Dinge habe ich bereits im Laufe der Tage aufgenommen. Für weitere Anregungen, Kritik, Wünsche oder Ideen, die vielleicht sogar in eigener Mitwirkung in den kommenden Jahren münden, bin ich gern offen. Bitte schreibt oder sprecht mich an damit wir unseren Tauchscher bis zum 850-jährigen Stadtjubiläum im Jahr 2020 noch attraktiver gestalten können.

Tobias Meier – Bürgermeister in Taucha (am 30.08. via Facebook)

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Kunst aus Rochlitzer Porphyr für Taucha / Denkmaltag

8./11. September 2016

Vor einer Woche lagen auf dem Hof des Tauchaer Rittergutsschlosses noch vier mächtige Haufen mit großen, unbearbeiteten Steinbrocken aus Rochlitzer Porphyr, so wie sie aus dem Steinbruch angeliefert wurden. In vier Wochen sollen daraus nun im Rahmen eines von der Stadt und vom Bund Bildender Künstler Leipzig ausgerichteten und von der Kulturraumförderung unterstützten Bildhauersymposiums vier Skulpturen entstehen, die dann im kleinen Park An der Bürgerruhe aufgestellt werden sollen.

„Wir haben kein Thema vorgegeben. Ich bin selbst gespannt, was entstehen wird. Dass die Skulpturen in einem begrenzten Areal aufgestellt und nicht im Stadtgebiet verteilt werden, fördert den Gedanken, dass sie miteinander korrespondieren“, sagte Tobias Rost, Lehrer am Institut für Kunstpädagogik der Universität Leipzig, der das für Taucha zweite Symposium der bildenden Kunst nach 2008 betreut.

Alle interessierten Tauchaer können nun auf dem Schlosshof beobachten, welche Ideen unter den Händen der Künstler Rainer Jacob aus Leipzig, Alla Krasnitski aus Berlin, Jury Platon aus Barnewitz und Thomas Junghans aus Tharandt entstehen werden.

Am Sonntag, den 11. September findet unter dem Motto “Gemeinsam Denkmale erhalten” deutschlandweit der “Tag des offenen Denkmals” statt. Ziel des Tags des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.

Auch der Schlossverein Taucha beteiligt sich daran. “Wir haben ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet von dem wir denken, dass sich ein Gang zum Tauchaer Rittergutsschloss durchaus lohnt” sagte der Vereinsvorsitzende, Jürgen Ullrich.

Das Areal am Haugwitzwinkel hat an diesem Tag von 12 bis 20 Uhr für Besucher geöffnet.

Text Reinhard Rädler

http://www.taucha-direkt.de/cms/skulpturenpark-an-der-buergerruhe/

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Tauchaer Weihnachtsmärkte verbinden Tradition mit neuen kreativen Ideen

Für die traditionellen Weihnachtsmärkte auf dem Markt bzw. auf dem Schloss haben sich die Stadtverwaltung Taucha und der Förderverein Schloss Taucha in guter Zusammenarbeit wieder einiges einfallen lassen. So gab es vor allem auf der Leipziger Straße ein neues Beleuchtungskonzept, die Weihnachtsmänner fuhren auf einer neuen Rentier-Kutsche vor und der Förderverein Grundschule Taucha erhielt einen Scheck in Höhe von 200 €. (...)

Anziehungspunkt waren natürlich die beiden Weihnachtsmärkte auf dem Markt und auf dem Rittergutsschloss. Dank einer Lichtpatenschaft für Leuchtornamente war die Leipziger Straße, von der Kreuzung bis zum Museum, auf der Schloßstraße und rund um den Markt hell erleuchtet. Dafür haben sich in diesem Jahr weitere 30 Privatpersonen, Firmen, Vereine und Unternehmer bereit erklärt, die durch ein kleines Schild an den Leuchtornamenten auch namentlich genannt sind. “Insgesamt gibt es nun 56 Lichtpaten, so dass wir die Sponsorensuche abschließen konnten”, informierte Nico Graubmann, Verantwortlicher für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Stadtverwaltung Taucha das Online-Magazin. Natürlich sind nicht nur die Leuchtornamente sondern auch die Lichterketten auf dem Markt mittels moderner LED-Technik realisiert. “Damit sind wir für die Zukunft gewappnet” freute sich Graubmann. Die Aktion geht übrigens auf eine Initiative von Tauchas Elektriker Lutz Ritter und der Stadtverwaltung zurück. Damit war auch rein optisch eine schöne Verbindung zwischen den beiden Weihnachtsmärkten geschaffen.

Sehr zur Freude der zahlreich anwesenden Kinder fuhr der bzw. die Weihnachtsmänner sowohl auf dem Markt als auch auf dem das Rittergutsschloss mit einer neuen Rentier-Kutsche vor. Auf dem Markt wurde am Samstag um 14:30 Uhr der Weihnachtsmann von Bürgermeister Tobias Meier begrüßt, der in seinen kurzen Eröffnungsworten seinen Dank an die beteiligten Händler und Vereine ausdrückte. Pünktlich um 15:30 Uhr erreichte die mit einem 1 PS Hafermotor mit Peitschenzündung angetriebene Weihnachtsmannkutsche das Rittergutsschloss, begrüßt von weihnachtlichen Klängen des Posaunenchores der evangelischen Gemeinde. Stress für den Weihnachtsmann möchte man meinen. Doch erst auf den zweiten Blick erkannte man ein anderes Gesicht. Auf dem Markt wünschte sich der Weihnachtsmann mehr von den Kindern selbst gebastelte Wunschzettel, auf dem Schloss gab es dafür extra einen Wunsch-Briefkasten. “So viele Leute waren zur Eröffnung noch nie auf dem Schloss” freute sich Schlossvereinsvorsitzender Jürgen Ullrich und fügte erfreut hinzu: “Es läuft so wie wir uns das vorgestellt haben”. Damit meinte er das bunte Programm an beiden Tagen, wo natürlich die Kinder im Mittelpunkt standen. Angefangen vom Mitmachtheater des WERKENSEMB.LE, die in den Galerieräumen das Märchen “Sterntaler” aufführten bis hin zum Gaukler Zaphun, der am Sonntag nachmittag mit einem feurigen Spektakel aus Spaß, Artistik und Zauberei nicht nur die Kinder erfreute. Erstmals waren auf dem Schlosshof auch 3 große Bilder mit Märchenmotiven zu sehen, die von Mitgliedern des Schlossvereins gebastelt wurden. (...)

Text Matthias Kudra

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