Veranstaltungen 2014 - Rittergutsschloss Taucha | Rittergutsmuseum | Förderverein Schloss Taucha e. V. | --------o00o---°(_)°---o00o--------

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Veranstaltungen im Jahr 2014 (Auszug)

„Musik ist mein Leben“ - Die Große Harry-Künzel-Gala

Schon weit vor 17:00 Uhr kamen die ersten Besucher den Haugwitzwinkel hinauf und informierten sich über das Schlossareal. An die 100 Gala-Gäste ließen sich dann ab 18:00 Uhr beim Grandseigneur des Swing Harry Künzel den Abend verzaubern. Beginnend mit einem „beswingten“ Bach-Motiv folgte Hit auf Hit. Der Altmeister brillierte dabei als Multitalent. Egal ob Klarinette, Saxophon, Orgel oder Gesang - es war faszinierend, mit welchem Elan und welcher Hingabe er die Stücke darbot. Zu jedem Stück erzählte er kleine Anekdoten und vermochte so, einen Hauch Musikgeschichte in die Kulturscheune zu bringen - getreu dem Motto der Veranstaltung „Musik ist mein Leben“. Das Publikum war begeistert und kaum ein Fuß stand ruhig auf dem Scheunenboden.

Ein Höhepunkt des Abends war eine Rosenaktion, bei der jede Dame beim Titel „Red Roses for a blue Lady (Ich sende dir Rosen)“ von Bert Kaempfert eine Rose überreicht bekam. Ein weiterer Höhepunkt die Interpretation von Armstrong‘s „What a wonderful world“ und ebenfalls große Klasse war die gemeinsame Interpretation von „Down by the Riverside“ mit dem Publikum.

Die Pause mit dem Weinbuffet nutzen die Gäste zu anregenden Gesprächen mit dem Künstler und den Schlossvereinsmitgliedern. Deren Arbeit verdankte der Abend seinen Gala-Rahmen und ihnen sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt.

Der Gala-Abend mit Harry Künzel war ein Meilenstein in unserer Kulturscheune und ein würdiger Auftakt des Veranstaltungsjahres 2014.

Hans-Jörg Moldenhauer

Fotos finden Sie nachfolgend und eine weitere Auswahl wird in den nächsten Tagen bei den Fotoseiten zu finden sein.

Fotos: H.-J. Moldenhauer
Vernissage zur Kunstausstellung „Weltenwandel“
Fotos: S. Ullrich

Meine Damen und Herren,
liebe Kunstfreundinnen und Kunstfreunde,

im Namen des Fördervereins Schloss Taucha begrüße ich Sie sehr herzlich zur Eröffnung unserer 1. Kunstausstellung in diesem Jahr, der noch zwei weitere folgen werden. Es ist mit ein ganz besonderes Vergnügen, Ihnen heute gleich drei Künstlerinnen vorstellen zu dürfen, die unterschiedliche künstlerische Genre vertreten - Malerei, plastisches Gestalten, die Musik und die Literatur - die aber andererseits auch etwas ganz Besonderes eint: Perlekin.

Wer oder was ist Perlekin?

PERLEKIN
ist eine Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern, die sich im Jahr 2012 gegründet hat, um Kunst zu machen, um Künstler und Künstler zu verbinden, um Künstlern und Kunstliebhabern, Inspirierten, nach Inspiration suchenden und allen, die von innen beginnen wollen, Angebote zu unterbreiten.

Und
so begrüße ich mit großer Freude

  • Frau Anita Schulz, Markranstädt, Malerei

  • Frau Grit Krieg, Leipzig, Keramiken

  • Frau Margit Kraus, Lyrik und Gesang


Unsere Hauptkünstlerin - Anita Schulz
- verbrachte ihre Kindheit und Jugend im Sachsen-Anhaltinischen. Geboren in der 450 Seelen zählenden Gemeinde Lebendorf unweit von Bernburg absolvierte sie nach dem Schulbesuch eine Ausbildung zur Maschinenbauzeichnerin, der sich ein Ingenieurstudium in Leipzig anschloss. Frisch diplomiert war sie in den 70er Jahren an Forschungs- und Entwicklungsprojekten in der Medizintechnik beteiligt und arbeitete an der Gestaltung von Unterrichtsmitteln mit.

Nach einer Ausz
eit als Mutter und Hausfrau und Tätigkeiten im sozialen Bereich öffnete sich Anita Schulz Mitte der 90er Jahre das Tor zur professionellen künstlerischen Tätigkeit - der Malerei. Dies war für sie neu, ein beruflich-künstlerischer Neustart und doch auch wiederum nicht so neu, hatte sie doch bereits während ihrer Schulzeit den Zeichenzirkel des bekannten, 1993 verstorbenen, Malers Eberhard Frey im Atelierhaus des Bernburger Schlosses besucht.

Der künstlerische Erfolg der Autodidaktin Anita Schulz stellte sich rasch ein, was zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen - u. a. in Trassenheide auf der Insel Usedom, in Lützen und Kitzen, im Bornaer Amtsgericht, an verschiedenen Leipziger Standorten wie dem Kinderkrankenhaus und dem Werk II und selbstverständlich in Markranstädt belegen.

Das bisherige künstlerische Werk von Frau Schulz zu beschreiben ist schwierig; ich will mir dies auch heute nicht zur Aufgabe machen. Lassen Sie beim Rundgang durch die Ausstellung die Farbvielfalt auf sich wirken. Das Farbenspiel ist verlockend und lädt ein, einzutauchen in andere Welten. Formen und Strukturen scheinen sich zuweilen zu umschlingen, gehen ineinander über: WELTEN WANDELN SICH.
Und - ihre Themen gewinnen an Tiefe, laden ein, „Fäden“ aufzugreifen, Phantasien nachzugeben, sich Hinfortzuträumen, fort von der Wirklichkeit, Alltäglichkeiten hinter sich lassend. Eben ein WEL-TENWANDEL.

* * * * *


Ich darf an dieser Stelle die Lyrikerin Frau Margit Krause
bitten, unsere Vernissage künstlerisch zu bereichern. Frau Krause liest aus ihrem Buch „Regenbogenfahrt“ und wird uns überdies mit Gesang erfreuen.

* * * * *

Meine Damen und Herren,

als Mitausstellerin darf ich sehr herzlich Frau Grit Krieg
aus Leipzig begrüßen. Frau Krieg arbeitet ebenfalls als freiberufliche Künstlerin und bringt sich in den Künstlerkreis Perlekin ein.

Sie ist Malerin, ihre große Liebe gehört jedoch der Töpferei. Erste Arbeiten entstanden ab Mitte der 90er Jahre im Geyserhaus. Auf Ausstellungen u. a. in Leipzig präsentiert sie ihre Arbeiten gern gemeinsam mit anderen Künstlern, so auch bei uns.

Ich denke, dass die gezeigten Keramiken eine wundervolle Ergänzung und Bereicherung dieser Gesamtpräsentation sind. Und ich möchte an dieser Stelle noch auf eine weitere nette Bereicherung unserer Vernissage hinweisen - eine Idee unserer Künstlerinnen:

Der Heimatbund Bad Dürrenberg hat gesiedetes Salz mitgebracht. Es stammt aus der Salinenanlage im Kurpark Bad Dürrenberg - sozusagen die passende Würze zur Kunst, auch zum Kaufen und Mitnehmen.

* * * * *


Liebe Kunstfreunde,
verehrte Gäste,

ich bedanke mich auch im Namen der Künstlerinnen sehr herzlich für Ihr K
ommen. Schauen Sie sich gern in Ruhe um, kommen Sie, wenn Sie mögen, mit den Künstlerinnen ins Gespräch.

Ich darf hiermit die Kunstausstellung „WELTENWANDEL“ offiziell eröffnen und möchte dies mit einem kleinen Zitat tun, das ich der Homepage von „Perlekin“ entnahm:

„Tauche ein und schenke Deinem Herzen Freude“


Vielen Dank und einen schönen kunst- und erlebnisvollen Nachmittag!

Rede anlässlich der Vernissage „Weltenwandel"
Redner: Jürgen Ullrich

Kunstausstellung „Weltenwandel“ - Anita Schulz / Markranstädt
Fotos: H.-J. Moldenhauer
2. Tauchaer Benefiz-Kunstauktion
Fotos: H.-J. Moldenhauer
3. Tauchaer Lange Museumsnacht
Fotos: H.-J. Moldenhauer
LVZ | 19.05.2014 | Lange Nacht im Rittergutsmuseum soll Tradition werden
Amarcord besingt den Liebhaber in allen Gestalten
LVZ, 23.06.2014 - Burgvogt Herzogk erklärt Mittelalter in Taucha
LVZ vom 28.06.2014 - Zehntklässler produzieren Ansichtskarten abseits bekannter Taucha-Motive
Sommernachtsparty im historischen Ambiente verzauberte Gäste aus Nah und Fern

Trotz Fußball-Weltmeisterschaft und fast ohne Werbung ist es Lutz Ritter am Samstagabend gelungen die Kulturscheune auf dem historischen Rittergutsschloss zu seiner nunmehr 4. Sommernachtsparty reichlich zu füllen. Kein Wunder, der Organisator kann sich mittlerweile auf eine Vielzahl von Stammgästen stützen, die immer wieder gerne kommen, wie Bärbel T. aus Panitzsch. „Wir sind traditionelle Gäste vom Frühlingsball und folgen Lutz Ritter von Ball zu Ball“ sagte sie dazu.  

Dabei kann sich Ritter auf ein bewährtes Veranstaltungsteam und langjährige Partner wie u. a. das Modehaus Fischer, das Autohaus Graupner, Rechtsanwälte Martina Petersitzke und natürlich das Team von «Apels Garten» aus Leipzig stützen. Der Dank von Ritter galt aber auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die im Hintergrund fleißig gearbeitet haben, um den Gästen einen unvergessenen  Abend zu bereiten. „Da ist ein Netzwerk entstanden, was die Sache für mich so angenehm macht“, sagte Ritter zur Eröffnung nicht ohne seiner Frau Heike zu danken, die ihm jedes Mal den Rücken freihält. Mit den Worten „Lassen sie sich überraschen“ eröffnete er dann offiziell die Party.

Zur Überraschung der Gäste kreierten dann Tauchas Schnellzeichner Jo Herz gemeinsam mit Maik Quinque, Chefkoch und Geschäftsführer vom Leipziger Restaurant «Apels Garten», eine Pilzsuppe mit einem Rezept zum Mitschreiben, besser zum Mitmalen. Herz zauberte mit seinen schnellen Händen ein buntes Bild, das schließlich noch mit Sahne dekoriert wurde. Die Gäste staunten nicht schlecht, als die wohlschmeckende Pilzsuppe ihnen an den Plätzen serviert wurde. Ein fulminanter Auftakt. Beim kalten und warmen Büfett setzte Chefkoch Quinque auf viele kleine Fingerfood-Gerichte, „die zwar einen großen Aufwand erfordern, aber bei den Gästen sehr gut ankommen“, so der Küchenchef. Ergänzt wurde das Angebot durch sommerliche Grillspezialitäten. „Hier blieb kein Wunsch offen“ lobten Frank und Netti Schütz nicht nur das Sommer-Büfett. Die beiden Tauchaer hatten dann auch die ehrenvolle Aufgabe den Tanz zu eröffnen.  Für die Musik war wieder Party-DJ Steffen Schölz zuständig, der endlich mal wieder in seiner Heimatstadt zum Tanz aufspielen konnte, wo er zehn Jahre gelebt hat.

Wie schon im vergangenen Jahr gehörte zum Rahmenprogramm das umfangreiche Angebot von Obstbränden und Likören, die Siegbert Hennig von der Meißener Spezialitätenbrennerei „Prinz zur Lippe“ den Gästen zum Verkosten serviert hat. Hennig, der extra aus Meißen angereist war, hat gemeinsam mit Prinz zur Lippe vor 16 Jahren eine eigene Manufaktur als Gemeinschaftsprojekt gegründet und verarbeitet nach eigenen Aussagen vorrangig einheimisches Obst. Dicht umringt auch der Nachbarstand, wo Nico Hermes den interessierten Gästen einen kleinen Einblick in die umfangreiche Welt des Whiskys gab, natürlich auch zum Verkosten. Der Tauchaer hatte dazu extra einen Schottenrock angezogen und spielte auch selbst Dudelsack. Als Mitglied der Dudelsack-Band „Dresden Pipes und Drums“ ist er mit dem Instrument bestens vertraut. Seine Vorliebe zum Whisky teilt er übrigens mit Siegbert Hennig, der 2002 den ersten sächsischen Single-Malt-Whisky in einem Holzfass angesetzt hat. Nach 10 jähriger Reife war der sächsische Whisky dann 2012 innerhalb eines Wimpernschlages verkauft. Den Nächsten soll es 2015 geben. Das umfangreiche Angebot, die kompetente Beratung und die Möglichkeit der Verkostung wurde von den Gästen sehr gelobt, unter ihnen Andreas Pollak aus Panitzsch.

Zu vorgerückter Stunde startete noch die beliebte Verlosung von Preisen auf die Eintrittskarte und dem Geburtstagskind Roland Rost aus Schkölen bei Markranstädt wurde gratuliert. Zur Verlosung kamen u. a. diverse Weinpräsente sowie Gutscheine bei Möbel Kraft, dem Modehaus Fischer und Apels Garten. Jo Herz ließ es sich nicht nehmen, die Preisträger und das Geburtstagskind noch schnell zu porträtieren. Am Ende einer rundum gelungenen Sommernachtsparty im historischen Ambiente freuten sich die Gäste schon auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Bericht IVT. Text: Matthias Kudra
4. Sommernachtsparty
Fotos: Hans-Jörg Moldenhauer
Leipzig rockte Taucha zur 13. Rocknacht

„Wenn in Taucha etwas los ist, müssen wir das wahrnehmen“ sagte Andreas Paatz über die 13. Rocknacht am  Sonnabendabend auf dem Hof des Rittergutsschlosses. Damit brachte er es auf den Punkt, denn wann hat man schon die Möglichkeit bekannte Musiker der Leipziger Gitarrenszene kompakt an einem Abend zu erleben. In der Tat, Namen wie Tino Standhaft, Bernd „Fleischmann“ Fleischer  und Heiko „Flecke“ Flechsig ließen die Fans an diesem warmen Sommerabend zu Scharen den Schlosshof stürmen. Ein Novum der Rocknacht war noch, dass der Inhaber der bekannten Leipziger Musikkneipe „Tonelli“ den Abend moderierte.

Natürlich erwarteten die Besucher Rock-Klassiker ihrer Lieblinge wie den Rolling Stones, Black Sabbath und Neil Young um nur einige zu nennen. Die Erwartungshaltung war groß, aber um es vorwegzunehmen alle auftretenden Musiker überzeugten nicht nur durch besagte Rock-Klassiker, sondern vielmehr durch Eigenkompositionen. Das traf in allererster Linie auf die Brandiser Band „Memory FX“ und das rockjazzfunkbluesiges Instrumentalprojekt „Zelinka“ zu, die Songs ihrer aktuellen CDs vorstellten. Da brauchte Bernd Fleischer, der die Band Zelinka 2011 gründete, die Fans gar nicht erst zu fragen: „Könnt ihr es noch ohne Gesang ertragen?“.  Auch Tino Standhaft setzte mit seiner Band zunächst auf eigene Songs und war froh darüber, endlich mal wieder eigene Lieder spielen zu können. Kaum hatte er das gesagt, packte er auch schon sehr zur Freude des Publikums einen Song von seinem Freund Neil Young aus. Zum Höhepunkt des Abends betraten dann die Musiker von „Four Roses“ die Bühne und zündeten ein Feuerwerk bekannter Rocksongs. Darunter auch den Black Sabbath Klassiker „Heaven and Hell“, den sie zum ersten Mal spielten und sich damit selber einen schon lange gehegten Wunsch erfüllten, wie Rocknacht Organisator und Four-Roses-Basser Ingo Paul dem Online-Magazin verriet.

Die Freude am Spielen, an den Gitarren-Adaptionen war allen Musikern anzumerken. Nicht nur das. Die Musiker kennen und schätzen sich untereinander. So hat Henri Dassler, der Four-Roses-Drummer schon auf Tino Standhaft‘s CD „Alcatras“ mitgespielt. Auch Bernd Fleischer spielte vor Jahren schon Aushilfe bei Four Roses und Ingo Paul  spielte mit Andreas Bunk von „Memory FX“ in einer Band. An diesem Abend gab es also vier Bands zum Preis von einer und obendrein kommt ein Teil des Erlöses der Sanierung des Rittergutsschlosses zu Gute.

Eine originelle Idee hatten sechs Bornaer Jugendliche, die mit ihren Kumpel Sven Heinzig, einen begeisterten Rockfan, seinen Junggesellenabschied feierten. „Wir sind positiv überrascht und hätten das so nicht erwartet“ urteilte Michael Weise über seine Eindrücke. In der Tat, ein perfekter Klang und ein eine gute Gastronomie rundeten den Abend ab. Kaum war der letzte Ton verklungen wagten die Organisatoren Ingo Paul zusammen mit dem Schlossverein schon mal einen Blick voraus. Am 11. Juli 2015 soll es auf dem Rittergutsschloss die 14. Tauchaer Rocknacht steigen. Freuen wir uns darauf.

Fotos sind hier zu betrachten
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Beitrag: Matthias Kudra, IVT
Festlicher Empfang

Mit einem festlichem Empfang im Rathaus wurde das 7. Ancient Trance und der 8. Kongress der International Jew’s Harp Society (IJHS), der internationalen Maultrommelgesellschaft, eröffnet. In Vertretung des Bürgermeisters begrüßte Thomas Kreyßig ganz besonders den  Vizepräsidenten der Republik Sacha (Jakutien), Dmitri Gluschko, sowie Vertreter von insgesamt 20 Nationen, die an diesem Wochenende die Parthestadt zum Mittelpunkt der Maultrommelwelt machen. Dabei waren auch Vertreter der russischen Förderation und der Ukraine. Mit Blick auf die derzeitigen Spannungen zwischen beiden Ländern sagte Kreyßig: “Krieg kann die Völker nicht entzweien”. Den großen Beitrag zur Völkerverständigung, der von diesem Festival der Weltmusik ausgeht, hob auch der Vizepräsident der Republik Sacha hervor. Unter großem Beifall der ca. 40 Gäste bezeichnete Gluschko die Maultrommel – das Nationalinstrument in Jakutien – als kosmoplitisches Instrument der Völkerverständigung und überreichte Tauchas stellv. Bürgermeister ein Bildband von Impressionen aus Jakutien, dem Gastgeber des 7. Weltkongresses sowie eine silberne Maultrommel. Der Präsident der IJHS Franz Kumpl betonte in seiner kurzen Ansprache, dass sich die beiden Linien des Ancient Trance Festivals und der IJHS sich einmal kreuzen mußten. Er freut sich nicht nur auf die Acts auf den Bühnen, den Spezialkonzerten in Tauchas Kirche, den Vorträgen in der Schule sondern auch auf die lebendige harmonische Atmosphäre die von der Maultrommel ausgeht. Ausdrücklich bedankte er sich für die Unterstützung seitens der Stadtverwaltung Taucha, die nach seinen Worten zeigt, dass die Stadt hinter der Festivalidee steckt. Abschließend warf der Vorsitzende des Schlossvereins, Jürgen Ullrich, einen kurzen Blick auf die Festtivalhistorie. Ein LVZ-Artikel im Jahre 2009 weckte sein Interesse. Im Gespräche mit Sven Otto und Carsten Voigt von der Firma “Dan Moi”, einer weltweit führenden Versandfirma für Maultrommel und andere Weltmusikinstrumente, entstand schließlich die Idee das Festival in die Parthestadt zu holen. Auch Bürgermeister Dr. Schirmbeck war aufgeschlossen für die Idee und half nach Kräften, so dass nach Ullrichs Worten die Idee wahr werden konnte. Mittlerweile kann man mit Fug und Recht sagen: Das Festival ist in Taucha angekommen.  Das 7. Ancient Trance Festival und der 8. Kongress der internationalen Maultrommelgesellschaft mögen ihren ganz spezifischen Beitrag zum besseren Verständnis der Völker untereinander leisten, wie Ullrich am Ende seiner kurzen Worte sagte. Die  Maultrommelwelt blickt an diesem Wochenende auf Taucha und vielleicht nicht nur die.

Presse
09.08.2014 LVZ

Bericht IVT. Text: Matthias Kudra
Fotos: Matthias Kudra / IVT

Die Festivalbesucher genießen ihr Fest


Auch in diesem Jahr zieht das 7. Ancient-Trance-Festival für Maultrommel- und Weltmusik alle Fans in seinen Bann. Seit Freitag bieten die musikalischen Programme und Workshops auf der Teichbühne am Schöppenteich und auf dem Rittergutsschloss in einer großen Palette für Jeden etwas. Auch die St.-Moritz-Kirche ist wieder Veranstaltungsort für die leisen Töne und als Ort der Besinnung. Viele Fans sind bei ausgelassener aber friedlicher Stimmung zum mittlerweile fünften Mal in Taucha dabei.

Festival endete mit bewegender Abschlusszeremonie


Großes Gedränge vor den Bühnen am Schöppenteich und auf dem Rittergutsschloss, frenetischer Beifall für die Bands, rhythmisches Bewegen mit geschlossenen Augen oder Tanzen in wilder ausgelassener Lebensfreude, das war der letzte Tag des 7.Ancient-Trance-Festival für Maultrommel- und Weltmusik in Taucha. Die Bands „Monsieur Periné“, Annuluk oder Airtist gaben ihr Bestes bevor gegen 22 Uhr an der Teichbühne die Abschlusszeremonie begann.

Nach einer Feuershow ging mit dem Song aus der Welt derspirituellen Lieder und Mantras “In the light, in the love, in the glory” das 7. Ancient-Trance-Festival für Maultrommel- und Weltmusik zu Ende. Magdalene zelebrierte die Abschlusszeremonie und nun ist das Festival schon wieder Geschichte. Alle hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. 4500 Gäste scheinen dem Konzept Recht zu geben – Taucha ist der ideale Standort für das Maultrommelfestival.

Presse
08.08.2014 LVZ
11.08.2014 LVZ

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Bericht IVT. Text: Reinhard Rädler
Fotos: Reinhard Rädler / IVT
Andreas Tüpke
Werke aus seiner Ausstellung
Eine Dame mit Hut zieht die Besucher der Vernissage „Fantasie-Erotik-Natur“ in ihren Bann

Am Sonntag Nachmittag wurde auf dem Rittergutsschloss im Rahmen einer Vernissage die Austellung „Fantasie-Erotik-Natur“ mit Bildern von Andreas Tüpke eröffnet. Es ist die erste Austellung des Malers in Taucha, der in Bad Düben ein eigenes Atelier „Vincent’s Welt“ betreibt.

Mit dem Sprung in die Selbstständigkeit ging der gelernte Maurer ein großes Wagnis ein, denn allein von der Kunst zu leben, das ist noch nicht einmal seinem großen Vorbild Vincent van Gogh gelungen. Immer wieder schwebte er seitdem in finanziellen Nöten und bedauert in diesem Zusammenhang, dass der Beruf des Künstlers nicht entsprechend anerkannt und gefördert wird. Dabei engagiert sich Tüpke, geht in Schulen, Kindergärten und Behindertenwerkstätten – teils mit teils ohne entsprechende finanzielle Unsterstützung – und versucht  seine Leidenschaft für das Malen vorallem an Kinder weiter zu geben. Schlossvereinsvorsitzender Jürgen Ullrich verglich in seiner Laudatio Tüpkes Leben mit dem anderer großer Künstler wie dem Berliner Milieuzeichner Heinrich Zille. Der tägliche Kampf ums Überleben eben. Tüpkes ehemaliger Zeichenlehrer, Mentor und Förderer Andreas Flad , der leider an der Vernissage nicht teilnehmen konnte, bezeichnet ihn deshalb als einen Besessenen, einen Suchenden, einen Leidenschaftler und ein Visionär, denn Kunst ist Experiment, Leidenschaft und Therapie. Darüberhinaus ist der Künstler gern bereit Bilder für einen gemeinnützigen Zweck zu spenden, wie unter anderem auch dem Schlossverein Taucha anläßlich der Vernissage.

Die Ausstellung „Fantasie-Erotik-Natur“ zeigt nun eine kleine Auswahl seiner Bilder und konzentriert sich auf Landschafts- und Portraitmalereien mit fantasievollen und auch erotischen Effekten. „Man sieht doch nichts” meinte Tüpke zu seinen Erotik-Bildern. In der Tat erschließt sich seine Kunst erst durch längeres Betrachten, wo man nach Ullrichs Worten immer mehr an seinen Bildern entdecken kann. Dabei entstehen seine Bilder spontan, wie das Bild „Dame mit Hut” als er eine Frau in einem Modeladen beobachtet hat. Das Bild hat auch Ingo Paul vom Duo „Take It Naked”, die die Vernissage musikalisch begleiteten, so imponiert, dass sie mit dem Veronika Fischer Titel „Weit weit übers Meer” direkten Bezug dazu herstellten. Paul, der selbst künstlerisch interessiert ist, hat sich Tüpkes Bilder interessiert angesehen und blieb immer wieder stehen vor der Dame mit Hut.

Die Ausstellung ist bis zum 14. September jeweils samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr auf dem Rittergutschloss zu besichtigen und natürlich sind die Bilder auch käuflich zu erwerben.

Presseartikel
20.08.2014 | LVZ | Werke von Andreas Tüpke im Rittergutsschloss
19.08.2014 | LVZ | Der schwarze Ritter zeigt in Taucha Bilder voller Lebensfreude

11.08.2014 | LVZ | Maler Tüpke „erobert“ Rittergutsschloss

Einladung Kunstausstellung „Fantasie - Erotik - Natur“

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Bericht IVT. Text: Matthias Kudra
Laudatio von Jürgen Ullrich

Meine Damen und Herren,
sehr geehrte Kunstfreunde,
liebe Gäste,

ich freue mich, dass Sie heute den Weg zu uns gefunden haben, um mit mir eine Ausstellung zu eröffnen, auf der ein Künstler Ausschnitte seines Schaffens vorstellt, das an Vielseitigkeit kaum Wünsche offen lässt - und das Lust auf mehr machen wird. Dessen bin ich mir sicher.


Natur - Erotik - Fantasie


Herzlich willkommen auf dem Rittergutsschloss Taucha, lieber

Andreas Tüpke.


Als ich 2007 zum ersten Mal im Atelier von Andreas Tüpke am Bad Dübener Markt stand, war ich sofort fasziniert von der Farbenpracht und zugleich von der außergewöhnlichen Akribie, mit der er arbeitete - damals noch hauptsächlich klassisch-impressionistisch inspiriert und vor allen bekannt als der „van Gogh der Dübener Heide“.

Aber bereits bei meinem ersten Atelierbesuch merkte ich: Tüpke ist ein Suchender, ein Suchender nach seinem eigenen Stil. Erste Arbeiten zeigte er mir damals – fast noch hinter verschlossenem Vorhang.

Tüpkes ehemaliger Zeichenlehrer, Mentor und Förderer Herr Andreas Flad, der heute leider nicht anwesend sein kann, beschreibt dies so:

„Der Künstler und seine Zeitumstände …

Viele kennen sicherlich die häufig in Geschichtsbüchern abgedruckten Illustrationen des Berliner Milieuzeichners Heinrich Zille. Was viele aber nicht wissen, die über seine Zeichnungen schmunzeln, war die Tatsache, dass hier einer aus der Bahn geworfen war. Die Umstände führten zum Verlust seines Arbeitsplatzes. Zille musste sich notgedrungen im Alter von 50 Jahren noch nach einem neuen Broterwerb umsehen. Seine Not und die satirische Widerspiegelung der Not seiner Mitmenschen, aber auch deren Alltagsfreuden ließen eine Kunst entstehen, die noch ein Jahrhundert nach Zille Freude, aber auch Nachdenklichkeit auslösen können …

Was, so werden Sie sich nun fragen, hat das alles mit dem Künstler Andreas Tüpke zu tun, dessen Arbeiten man bislang in keinem Buch als Reproduktionen findet? Nun - Sie werden es ahnen - auch seine Biographie hat etwas mit Umbrüchen, jähen Veränderungen zu tun, die einen Heinrich Zille einst zwangen, seine Lithographenwerkstatt zu verlassen, um etwas Neues zu wagen.

Der Umbruch, vom dem hier die Rede ist, betraf nicht nur ihn und er war auch nicht nur unangenehm, denn mit der fast 25 Jahre alten Wende veränderten sich für Andreas Tüpke die Arbeitsbedingungen. Er zog mit einer neugegründeten kleinen Baufirma durchs Land, versuchte später als Wachmann seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber es war auch die Zeit, sich seinem alten Hobby, der Bildenden Kunst, stärker zuzuwenden. Dieser Wunsch wurde nach und nach immer stärker und führte Tüpke schließlich zu dem Wagnis, sich selbständig und den Widrigkeiten des Marktes auszusetzen …
Seit über 10 Jahren arbeitet er nun bereits wie ein Besessener in seinem kleinen Atelier in Bad Düben, über dem „Vincent´s Welt“ steht.

Eigentlich wollten seine Eltern nur einen Fachmann für Reparaturen am kleinen Eigenheim und ließen ihn das Maurerhandwerk erlernen. Aber bereits in der Schule fiel sein Talent zum Malen und Zeichnen auf.

Von Kunst allein zu leben ist ein Wagnis, das unzähligen Unbelehrbaren nicht gelang, nicht einmal seinem großen Vorbild Vincent van Gogh, von dessen Bilden und Briefen er irgendwann so gefesselt wurde, dass er ihm nachzueifern begann.

Nach den Wendewehen stürzte sich es dennoch in dieses Wagnis – und bereute es. Dann auch wieder nicht. Er verknüpfte anfänglich seine künstlerischen Gehversuche mit dem Züchten von Bonsaikulturen, konzentrierte sich später immer stärker auf das Malen. Er ging in Schulen und Kindergärten, versuchte, seine Leidenschaft für das Malen an Kinder weiterzugeben.

Bei alledem blieben Andreas Tüpke oft die angenehmen Seiten des Lebens verschlossen, die Not - besonders die finanzielle - war manchmal groß. Man hing am Amt, und „Kunst machen“ ist für das Amt kein produktiver Bereich. Nicht einordenbar! Keine Spalte in der Statistik vorhanden. Nichts, was dem Staat Steuern einbrächte. Was tut ein Künstler eigentlich den lieben langen Tag? Bis mittags schlafen und dann eine Flasche Rotwein nach der anderen trinken. Förderung? Naja, nur wenn´s gar nicht anders geht.

Und auch insofern ähnelt Tüpkes Leben dem anderer großer Künstler - der Kampf um´s Tägliche.

Vielleicht aber ist genau das ein gutes Omen?


Eine ganz andere Seite von Andreas Tüpke entdeckt man, wenn er freitags in den Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt in Eilenburg mit behinderten Menschen künstlerisch arbeitet. Ein ganz kleiner Ausschnitt dieser Arbeiten ist auch in unserer Ausstellung zu sehen.“


Meine Damen und Herren,

„Kunst liegt im Auge des Betrachters“ ist häufig eine stereotype Antwort auf die Frage: Was ist Kunst überhaupt?
Das mag ebenso stimmen wie andere Antworten: „Kunst kommt von Können“, „Kunst ist Spiel, Spaß, Freude am Gestalten“, „Kunst ist Experiment, Leidenschaft und Therapie“. All dies trifft auf das Werk von Andreas Tüpke zu. Er ist ein Besessener, ein Suchender, ein Leidenschaftler, ein Visionär.

Die Auswahl seiner Bilder, die wir hier zu zeigen in der Lage sind, dokumentiert dies. Und vielleicht geht es Ihnen, meine Damen und Herren, so wie mir: Je länger man manche Bilder betrachtet, je mehr entdeckt man in ihnen.

Ich wünsche Ihnen bei Ihren „Entdeckungsreisen in Tüpkes Welten“ viel Vergnügen!

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AZURIT-Sommerkonzert

Consortium felicianum präsentiert:

Die Goldenen 20er
Von der klassischen Operette in die „Goldenen 20er Jahre“.


Im Programm 2014 präsentiert das Consortium felicianum die Entwicklung von der klassischen Operette zum Stil des frühen 20. Jahrhunderts.

Mit Komponisten wie Jacques Offenbach (1819 - 1880), Leo Fall (1873 - 1925), Paul Lincke (1866 - 1946) und Nico Dostal (1895 - 1981) wird ein Ausflug ins Reich der Operette unternommen, die im Bereich der unterhaltenden Musik vor der Entwicklung des Tonfilms allgegenwärtig war.

Dabei ging die Entwicklung vom klassischen Operettenthema - der humorvollen Darstellung der damals staatstragenden Adelsschicht - hin zu bürgerlichen Inhalten. Ein überfälliger Wechsel, der im politischen und wirtschaftlichen Leben längst stattgefunden hatte. Von der klassischen Wiener und Pariser Operette, in der die Handlung über die Musik dominierte, vollzog sich ein Wechsel hin zur Dominanz der Musik. Die Entwicklung des Tonfilms war ein weiterer Schritt zur Annäherung der unterhaltenden Musik an die Lebenswirklichkeit des Publikums.

Diese Entwicklung wird mit Werken bekannter Tonfilmkomponisten näher betrachtet. Komponisten wie Werner Richard Heymann, Friedrich Schröder und Lothar Brühne werden hier zu klingendem Wort kommen.

Einflüsse der Harmonik dieser Zeit kommen aber auch aus Übersee - der „transatlantische Stil“  hielt nach dem I. Weltkrieg in Europa Einzug. Diese Einflüsse wurden zwar nach 1930 wieder eingeschränkt, brachen sich später dafür aber umso stärker wieder Bahn. Das zeigt das Consortium felicianum mit Werken von Theo Meckeben, dessen Kompositionen das Programm hin zur Neuzeit abrunden.

Zum Ensemble

1982 gründete Felix M. Schönfeld die Kammermusikvereinigung  „Consortium felicianum“

Grundidee war und ist, auch die kleinen, heiteren und unterhaltsamen Formen klassischer Musik zu pflegen und diese „Schätze“ für das Publikum zum Leben zu erwecken. Das Ensemble hat sein Repertoire von Jahr zu Jahr erweitert.

Zum „Consortium felicianum" gehören derzeit zwölf Musikerinnen und Musiker, die in wechselnder Besetzung miteinander musizieren.

In Taucha waren dabei:

Konzertmeister: Dorothee Becker
Obligatvioline: Felicitas Schönfeld
Violoncello: Felix M. Schönfeld
Kontrabass: Michael Schneider
Klavier: Reinhard Naumann


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Festumzug zum Tauchschen 2014 wurde zum Spiegelbild der Stadt

Beim Tauchscher Festumnzug 2014 wurden wieder Traditionen groß geschrieben. Doch gab es diesmal einige Neuerungen. Die Moderation des Umzuges erfolgte bereits an der Sparkasse, anstelle einer Jury zur Bewertung des besten Bildes gibt es eine  Online-Abstimmung und die Figur der Miss Parthe musste unfreiwilligerweise durch eine zugegebenener Weise gekonnt dekorierte Schaufensterpuppe ersetzt werden.

Moderator Roman Knoblauch begrüßte an der Sparkasse insgesamt 1.300 Mitwirkende in 60 Bildern. Durch die faktische Verkürzung des Umzuges entstand am Marktplatz kein Stau, im Gegenteil es gab Platz für Vorführungen, z. B. der Linedancer, der Judokas, der Ringer vom AC Taucha, um nur einige zu nennen. Die Mehrzahl der Bilder zeichnete sich durch kreative Ideen aus, z.B. als Pflegedienst Ines Ulbricht mit einem Kleinroller “Schwalbe” auffuhr, die Roman Knoblauch sofort testen musste, oder als plötzlich ein Weihnachtsmann im Umzug erschien mit der Ankündigung, dass es noch 122 Tage bis zum Fest sind. Insgesamt prägten die Tauchaer Vereine, wie die Sportvereine, wo z.B. die IceFighters frenetisch begrüßt worden, die Tauchaer Betriebe und Gesundheitseinrichtungen den Festumzug, so dass dieser zum Spiegelbild des Lebens in der Stadt wurde, wie es Roman Knoblauch bei seiner frischen Moderation treffend formulierte. Die Tauchaer und ihre Gäste haben nun die schwere Wahl aus den 60 Bildern ihren Favoriten herauszufinden und ihre Stimme unter www.mein-taucha.de oder beim MS Times Jugendmagazin unter www.netzwerk-stadtforen.de/MSTimes/tauchscher.html bis Montag Abend um 20 Uhr abzustimmen. Der Schlossverein war Bild 12.


Die Besucher zeigten sich postiv überrascht von den Ideen und den Showeinlagen in den Bildern. Bemängelt wurde allerdings, dass die traditionelle Figur der Miss Parthe durch eine Schaufensterpuppe ersetzt wurde. Dem Heimatverein, der wieder für die Organisation des Umzuges verantwortlich zeichnete, war es diesmal leider nicht gelungen, eine geeignete Kandidatin zu finden, wie Rene Werner das Online-Magazin informierte. Bedingt durch die Online Abstimmung wird diesmal das Siegerbild erst nach dem Tauchscher gekürt. Das soll wie aber wie Heimatvereinsvorsitzender Rene Werner versprach in würdiger Form geschehen, vielleicht beim 10. Herbstball der Bürger und Vereine am 15. November.

Presseartikel

23.08.2014 | LVZ | Auftakt zum Tauchschen mit Sport und Rummel
25.08.2014 | LVZ | Tauchaer strömen zu Tausenden zu ihrem Tauchschen
27.08.2014 | LVZ | Fünf von 60 Festumzugsbildern beim Online-Voting vorn


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Bericht IVT: Text: Matthias Kudra und Reinhard Rädler
Taucha wird Teil des Lutherweges

Zum Tag des offenen Denkmals kamen am 14. September etwa 100 Besucher auf das Rittergutsschloss. Die Gäste konnten bei einem Rundgang das 1. Deutsche Rittergutsmuseum, den historischen Weinkeller und in der Kulturscheune die „Kaisergalerie“ kennenlernen. Einer der Höhepunkte des Tages war die Enthüllung des „Lutherwegs-Emblems“ am Schlosstor. Den Lutherweg gibt es in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern - ein Gemeinschaftsprojekt von Kirchen und Kommunen, begleitet von regionalen Touristikverbänden in Hinblick auf das Reformationsjubiläum 2017.
Bei der Auswahl der Wegstrecke spielte auch der Bezug auf den Lebensweg der Familie Luther eine Rolle, war also auch mit der Ehefrau Luthers, Katharina von Bora, eng verbunden. Und deren Mutter soll oder könnte nach Recherchen des Fördervereins zur Geschichte des Rittergutsschlosses am 17. Mai 1480 auf dem Rittergut (?) in Taucha geboren sein. Andere Quellen belegen aber auch, dass die Mutter Anna von Bora als eine Geborene von Haugwitz aus der verwandtschaftlichen Linie eines der Besitzer des Rittergutsschlosses stammt. Das Präsidium des Lutherkomitees in Wittenberg erkannte trotzdem die Begründung der Abstammung der Anna von Bora als ausreichend und historisch belegbar an und stimmte dem Führen des grünen „L“ für die Kennzeichnung des Lutherweges zu. So prangt nun am Schlosstor das grüne „L“ Der Weg zwischen Schloss und Kirche, soll damit quasi das Tauchaer Teilstück des Lutherweges sein.



Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation einer Broschüre über „Denkmale, Erinnerungs- und Gedenkstätten der Stadt Taucha in Vergangenheit und Gegenwart“. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Schloss Taucha e. V. haben 16 junge Forscher in Taucha und seinen Ortsteilen insgesamt 27 Stätten der Erinnerung aufgesucht, ihre geschichtlichen Zusammenhänge erforscht, fotografiert und die Ergebnisse dokumentiert. 15 Objekte davon sind im aktuellen Heft zu finden. Ein zweiter Teil mit den restlichen zwölf, vor allem aus den Ortsteilen sowie auch Denkmale, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr existieren, soll im Jahr 2015 folgen. Die Broschüren, die mit Unterstützung von enviaM entstanden, sind im Bürgerbüro, in der Buchhandlung Leselaune in der Oberschule sowie beim Schlossverein erhältlich.

Nachdem die historischen Mühlsteine der Steinwegsmühle am Haus 6 ihren Platz gefunden haben, wurde dazu nun auch eine Informationstafel enthüllt.

Presseartikel
16.09.2014 | LVZ | Broschüre mit Tauchaer Denkmalen

15.09.2014 | LVZ | Am Tauchaer Rittergutsschloss prangt nun das Luther-„L“

10.09.2014 | LVZ | Tauchas Schlossverein lädt zum Tag des offenen Denkmals

PM Tag des offenen Denkmals - Das komplette Schlossareal öffnet sich


zu den Fotos

Bericht IVT. Text: Reinhard Rädler
Tauchaer Weihnachtsmärkte stimmen auf das Fest ein

Den Tauchaer Weihnachtsmarkt gab es am ersten Adventswochenende traditionell wieder im Doppelpack. Der Andrang an den Ständen, an denen Händler, Vereine und Schausteller aus Taucha und Umgebung Geschenke für die Kleinen und Großen sowie kulinarische Leckerbissen im Angebot hatten, war vor allen in den Abendstunden sehr groß. ...

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Auch auf dem Schloßhof wurde der Weihnachtsmann unter den Klängen des Posaunenchores der evangelischen Kirchgemeinde Taucha begrüßt. Laut, deutlich und sehr textsicher trug ihm Jascha Lenzer (6) das Gedicht vom Nussknacker vor. Dafür gab es natürlich eine kleine Nascherei vom Bärtigen. Das Flöten-Trio der Musikschule „J.S. Bach“, die Akkordeon-Gruppe der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ sowie Sänger der evangelischen Kirchgemeinde sorgten für weihnachtliche Stimmung. Das Blechbläserensemble der Musikschule „Heinrich Schütz“ beendete an beiden Tagen das weihnachtliche Treiben auf dem Schlosshof. Anziehungspunkt auf dem Schloss waren neben dem festlich gestalteten Weihnachtsbasar in der Kulturscheune der Auftritt von Florenz dem Gaukler mit einem feurigen Spektakel aus Artistik und Zauberei. Zudem hatte der Weihnachtsmann eine Poststelle eröffnet, wo die Kinder ihre Wünsche loswerden konnten. Auch die schönsten selbstgebastelten Adventskalender wurden am Sonntagnachmittag prämiert.

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Geschenkideen gab es wirklich genug auf den Tauchaer Weinhachtsmärkten. Damit kann der Nikolaus und später auch der Weihnachtsmann voll bepackt in die Parthestadt kommen.

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Bericht IVT. Matthias Kudra und Reinhard Rädler
 
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