Veranstaltungen 2012 - 2. Halbjahr - Rittergutsschloss Taucha | Rittergutsmuseum | Förderverein Schloss Taucha e. V. | --------o00o---°(_)°---o00o--------

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Veranstaltungen im Jahr 2012 - 2. Halbjahr (Auszug)



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5.  I n t e r n a t i o n a l e s   F e s t i v a l   „ A n c i e n t   t r a n c e “

Viel Musik, viele Workshop-Angebote, viele fröhliche Gesichter am  2. Tag

Das Wetter scheint für das 3. Ancient Trance Festival - welches in Taucha stattfindet - wie bestellt. Obwohl eigentlich viel zu heiß, die Teilnehmer genießen das bunte Treiben zwischen Schöppenteich, Schloss und dem mehr als gut gefüllten Camping-Areal. Und wenn grade mal keine Darbietung auf der Bühne ist, man hat soo viele Gelegenheiten zum Schwatzen, Jonglieren oder einfach nur zum Chillen.

Ach nein, es gibt ja auch noch jede Menge Workshops. Insgesamt 40 Angebote sind im Programm für die drei Tage in Taucha zu finden, von den spontanen Unterweisungen rund um das Festgelände ganz zu schweigen. Magdalena vom „Anmelde-Schalter" fand, das die Renner, neben dem fast selbstverständlichen Maultrommel-Angebot, bei den verschiedenen Tänzen, wie „Sufi-Trance-Dance" (einem Wirbeltanz mit sehr schnellen Schritten und Drehungen), „Carlos Castanedas Tensegrity" (magische Bewegungen in Form einer altmexikanischen schamanischen Trance-Tradition dem „Bauchtanz für Anfänger") waren. (...)

Hartmut Nevoigt vom Org.-Team hatte derweil ein Grüppchen Interessierter um sich versammelt, die das Angebot kostenloser Schnuppertouren am Schöppenteich nutzten. Neben der Geschichte des Ancient-Trance-Festivals richtete er den Blick der Teilnehmer auf die phantasievolle Ausgestaltung des Platzes vor der Hauptbühne und das vielfältige Angebot an der Verkaufsständen.

Die St.-Moritz-Kirche füllte sich am Nachmittag zusehends, um „Asfur" (Thomas Flemming und Peter Kuhnsch) mit Perlen osmanischer und arabischer Musikkultur zuzuhören, die sie mit der türkischen Laute, einer Rahmentrommel und der arabischen Rohrflöte gekonnt darboten.


Am Schöppenteich wurde weiter jongliert, geschwatzt und gechillt… Der Abend wird noch lang und mit „Airtist" gibt's um Mitternacht noch was auf die Ohren.

Text: Reinhard Rädler, IVT

Auf dem Schlosshof war tolle Stimmung ...

Fotos und Videos: Hans-Jörg Moldenhauer


B i w a k   d e r   R o c k e t   T r o o p s

Fotos: Annette Moldenhauer

Rocket Troops

Presseartikel
Truppen lagern und üben auf dem Schloss


V e r n i s s a g e   z u r   K u n s t a u s s t e l l u n g   „ A r c h i t e k t u r   d e r   g e i s t l i c h e n   R i t t e r o r d e n "

Vor zwei Jahren war der Weißenfelser Maler Reinhard Bergmann schon einmal in Taucha mit einer großen Gemälde- und Benefizveranstaltung „Burgen und Schlösser". Am Freitag Abend wurde in der Schlossgalerie nun eine neue Ausstellung mit seinen Bildern eröffnet. Auf den ersten flüchtigen Blick könnte man meinen, nichts Neues, auch diesmal geht es wieder um Burgen und Schlösser. Sieht man aber genauer hin, dann erschließt sich dem Betrachter, dass es dem Maler nicht nur um die Architektur geht, sondern vielmehr um eine Geschichte die alle dargestellten Burgen und Schlösser verbindet: Dort, z. B. auch in den Schlössern in Rochlitz und Mügeln waren einst die Ritterorden zu Hause.

Die Geschichte hinter den Gemäuern hat Bergmann schon immer interessiert und so wurde er während einer Israelreise im Herbst 2011 zu dem historischen Thema „Ritterorden" für seine Malerei inspiriert. Die Mitglieder der Ritterorden, die von der katholischen Kirche inszeniert, zumindest aber von ihr gefördert wurden, waren Mönche, die sich der Pflege Kranker und Verwundeter während der Zeit der Kreuzzüge annahmen. Der bedeutendste Ritterorden waren die Templer, die sogar dem Papst persönlich unterstanden. Die Templer haben sich übrigens auch im Süden von Berlin angesiedelt und im heutigen Stadtteil Tempelhof findet man auch noch heute Spuren der Templer. Dazu gab es noch die Johanniter, die aus dem in Jerusalem ansässigen Johanniterorden hervorgingen, und der Deutsche Orden, dessen Ursprünge auf ein Feldhospital während des 3. Kreuzzuges 1190 zurückzuführen sind. Die Burgen und Schlösser wo diese Ritterorden zu Hause waren hat Reinhard Bergmann alle persönlich besucht, vor Ort skizziert um sie schließlich in seinem Atelier mit der Ölfarbentechnik auf Leinwand zu bannen. Gemalt hat er immer nur das, wo er auch selbst gewesen ist.

Seine Bilder erkennt man sofort an der Dominanz der Farbe „Orange", kein Wunder Reinhard Bergmann ist der Orangemaler. Die Bilder selbst hängen nicht chronologisch, sondern wurden entsprechend des Raumes kreativ platziert, wie Bergmann den Besuchern erläuterte. Von über 200 Bildern, die Bergmann zum Thema gemalt hat sind 30 in der Ausstellung „Architektur der geistlichen Ritterorden" zu sehen. Zur Vernissage der Ausstellung gab es auch besondere Musik, gespielt auf historischen Instrumenten wie der Gongtrommel, der Japanischen Flöte und der Maultrommel. (Video s. u.) Sven Otto, Mitorganisator des vor kurzem in Taucha stattgefundenen „Ancient Trance Festival" ließ noch einmal Weltmusik durch das Tauchaer Rittergutsschloss wehen.

Die Kunstausstellung in der Schlossgalerie ist noch bis 20. Oktober an den Wochenenden von 14 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt kostet 2 Euro. Die Bilder stehen natürlich auch zum Verkauf.

Bericht IVT. Text: Matthias Kudra
Fotos: Hans-Jörg Moldenhauer

Architektur der geistlichen Ritterorden

Ausstellungsfolder 6-seitig „Architektur der geistlichen Ritterorden"
Layout & Produktion: Verein/Moldenhauer
Fotos: R. Bergmann

Weltmusik mit Sven Otto anlässlich der Vernissage "Architektur der geistlichen Ritterorden"


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V e r n i s s a g e   z u r   S o n d e r a u s s t e l l u n g   „ M a s k e n b a l l "
08.09.2012 - 15.11.2012

Die Ausstellung ist an den Wochenenden jeweils von 14:00 - 19:00 Uhr geöffnet.
Eintritt: 2,00 EUR

Am 08.09.2012 fanden auf unserem Schlossareal Uraufführungen in mehrerer Hinsicht statt. Zum einen haben wir eine Doppelausstellung. Die Kunstausstellung zur „Architektur der geistlichen Ritterorden" in der Schlossgalerie und seit heute die Sonderausstellung MASKENBALL in der Kulturscheune. Zum anderen aber, ist die heutige Vernissage eine „geteilte" Vernissage.

Treffpunkt war das Gourmetrestaurant KLOSTER in der Tauchaer Lindnerstraße. Nach einer Kunstenthüllung am Restaurant, der Liveuraufführung der extra komponierten Musik für Mundharmonika und Gitarre von Thomas Hanke und Ric Ullrich und diversen Ansprachen setzte sich der beachtliche Besucherstrom unter der „Führung" einer berittenen DON QUICHOTTE (Valerie Sundermann im eigens von Susanne Ullrich angefertigten Gewand) in Richtung des Rittergutsschlosses in Bewegung. Am Schloss wurden die Gäste mit einer kleinen Gabe durch Mitglieder der Gewandgruppe des Schlossvereins begrüßt.

Vor der Kulturscheune hatte sich bereits der Gospelchor der Thomaskirche zu Leipzig aufgestellt und stimmte uns so auf den Reigen der Laudatoren ein. Nach der Rede des Schlossvereinsvorsitzenden konnten wir eine gelungene Tanzeinlage der beiden Solotänzer vom Flensburger Theater Anja Herm und Timo Bartels genießen. Nach ein paar erläuternden und dankenden Worten wurde die Ausstellung vom Künstler eröffnet.

In der imposant aus- und umgestalteten Kulturscheune konnte man nun in aller Ruhe 120 Gemälde betrachten. Durch verschlungene Wege und durch Stoffbahnen versperrte und wieder aufgehende Blickwinkel gab es an jeder Stelle Neues zu entdecken. So manches OH und AH konnte dabei vernommen werden. Einzigartig z. B. das Bilderkarussel, oder die Sesselecke mit Fernrohr. Über allem „schwebte" dabei die Mundharmonika- und Gitarrenmusik.

So neigte sich ein Nachmittag vieler Superlative seinem Ende entgegen. Nach der Ausstellung „Kunst mit Genuss" im letzten Jahr und dieser heutigen Sonderausstellung hat sich nun unsere Kulturscheune endgültig als „Ausstellungslocation" etabliert.

Auszug aus der Laudatio des 1. Vorsitzenden des Fördervereins Schloss Taucha e. V. - Herrn Studienrat Jürgen Ullrich


Meine sehr geehrten Damen und Herren,
verehrte Vertreter der Öffentlichkeit,
Herr Bürgermeister,
verehrte Freunde!

Seien Sie mir auf dem Rittergutsschloss Taucha am heutigen Nachmittag sehr herzlich willkommen. Ich freue mich, dass Sie unserer Einladung zur Vernissage Folge leisten konnten und – hier greife ich voraus – Sie werden es bestimmt nicht bereuen.

Denn was Sie heute hier erleben, gab es noch nie und wird es auch nie wieder so geben.

Und so saß ich gestern Abend am Schreibtisch. Vor mir 10, 12 Zettel mit Stichworten. Jetzt scheibe ich eine Laudatio, erkläre die wichtigsten Bilder, erkläre dem Betrachter, was er sehen soll, was er zu sehen hat …

Frage 1: Welches sind die wichtigsten Bilder?

Nein, meine Damen und Herren, ich erkläre hier gar nichts. Sie müssen schon selbst herausfinden, was es mit dem MASKENBALL auf sich hat.

Aber ich will gern sagen, wie alles anfing …
Es war der letzte Sonntag des Oktobers 2011. Es ist also fast genau 1 Jahr her. Ich hatte mich mit Rüdiger Bartels verabredet. Und nun saßen wir am hölzernen Tisch, auf hölzernen Stühlen im „Klosterschankhaus“. Die Kerzen brannten und vor uns lagen ein paar Zettel mit Wortfetzen, losen Skizzen, Zitaten …

Ja, so hat das damals angefangen – das Ergebnis noch so mancher Besprechung, die der ersten folgten, wollen wir Ihnen heute präsentieren. Ideen wurden erfunden, um sie bald darauf wieder zu verwerfen, irgendwie und irgendwann dann doch wieder aufzunehmen … Nun, es war ein Prozess, der sich immer mehr, sich stetig dem näherte, was nun ein Thema ist:

M A S K E N B A L L


Wir wollten diese Metapher, wollten, dass das, was Sie gleich sehen werden, entdeckt wird. Entdeckt von Ihnen, den Betrachtern. Und – es sollte dem Betrachter nicht zu leicht gemacht werden. Auch das war, auch das ist Absicht. Betreten Sie also Räume! Schreiten Sie durch die Kathedrale, betreten Sie die Säulen-Halle, betreten Sie den „Freien Platz“ und – lassen Sie sich Zeit. Nehmen Sie sich Zeit!  Jedes Bild, jedes Motiv erzählt Ihnen eine Geschichte – wenn Sie wollen.

Und jede dieser Geschichten führt zum M A S K E N B A L L .


Und am Ende versteht der Besucher dann auch den Ausstellungstitel, versteht den M A S K E N B A L L . 130 Bilder warten auf Sie, entstanden in einer Mammutarbeit vor allem der letzten Monate.

Rüdiger Bartels – ein Ausnahmekünstler? Eine Ausnahme als Künstler? Irgendwie schon! Jahrgang 1955; Studierte Kunst in Leipzig, Halle und Berlin.
Meisterschüler an der Akademie der Künste Berlin bei Prof. Gerhard Kettner. Seither über 150 Ausstellungen. Seit 2005 Betreiber des Gourmet-Restaurants „KLOSTER“; gemeinsam mit seine Frau Claudia, die ebenfalls eine begnadete Malerin ist.

Wann malt ein Restaurantbetreiber, der größten Wert auf Originalität legt?
N A C H T S !!!  Oft bis zum Morgengrauen.… Und erfindet bei der Auseinandersetzung mit den Themen seiner Bilder eine weltweit einzigartige, neue Maltechnik.

Und so, meine Damen und Herren, sind Sie heute dabei, wenn wir eine Ausstellung eröffnen, die auf mehrere Superlative verweisen kann:

Die Bilder dieser Ausstellung werden nur ein einziges Mal gezeigt.
Hier bei uns auf dem Rittergutsschloss in Taucha.

Danach gehen sie ein in die Sammlung FÜRSTENHOF
und werden frühestens ab 2014 in einer andersartigen Präsentation
und an einem völlig anderen Ort wieder zu sehen sein.

Es ist die bisher größte Ausstellung des Künstlers Rüdiger Bartels.

Sie erleben die Weltprämiere einer neuen Maltechnik.

Sie erleben die Welturaufführung eines musikalischen Leckerbissens für
Mundharmonika und Gitarre, die Thomas Hanke
eigens für diese Ausstellung komponiert hat.



Maskenball

Veranstaltungsfolder 6-seitig zur Sonderausstellung
„Maskenball"
Layout: Rüdiger Bartels
Produktion: Verein/Moldenhauer

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Videos


J a h r e s e n d v e r a n s t a l t u n g   m i t   W e i n w e i h e

Am 13.10. trafen sich die Mitglieder des Fördervereins Schloss Taucha e.V. zu ihrer alljährlichen Jahresendveranstaltung. Traditionell findet sie in unserer Kulturscheune statt. Besonderheit in diesem Jahr war, dass wir "mitten" in einer Ausstellung saßen. Die Sonderausstellung "Maskenball" läuft ja noch bis 15.11. und so nutzen wir das großartige Ambiente für unsere Feier. Aus diesem Grund gab es auch keine weiteren kulturellen Höhepunkte. Die Ausstellung war der unübertroffene Höhepunkt. Die Gaumenfreuden kamen wieder vom Team Lerch - es war eine mehrfache Sinnesfreude. So kamen die Vereinsmitglieder bei Speis und Trank in vielfältige Gespräche über das vergangene Vereinsjahr und machten sich Gedanken über das wichtige nächste Jahr. 2013 beteiligen wir uns ja am Jubiläum der Völkerschlacht bei Leipzig.

Alle unsere Mitglieder erhielten (nun bereits zum 3. Mal) unseren Rittergutskalender.

Schlosskalender 2013

Schloss-Kalender 2013
Layout & Produktion: Verein/Moldenhauer
Fotos: H.-J. Moldenhauer; S. Ullrich

Zu vorgerückter Stunde wurde von unseren Winzern der 2011er Schlosswein geweiht. Unser Dornfelder ist gut gelungen und so stießen wir auf das vergangene Jahr an. Winzerin Elke Kabelitz stellte uns dann eine Neuheit vor. Von unseren durch EU-Verordnung erzwungenen neu angepflanzten Tafeltrauben haben wir uns einen Traubenbrand herstellen lassen. Und natürlich gab es den auch zur Verkostung.

Weinweihespruch
für den Jahrgangswein des Jahres 2011

* * * * * * *

In der Mecklenburger Weinstube des Schlosses Schwerin
findet der Gast an einem Glasfenster, fein in Blei gefasst,
einen vermeintlichen Text von Bacchus,
des Gottes des Weines und der Fruchtbarkeit.


Wein vergoldet jeden Tag,
Scheucht hinweg des Daseins Plag´,
Macht die Menschen froh und heiter,
Ihren Geist sehr viel gescheiter.
Lässt das Leben schön erscheinen,
Die Gedanken Gutes meinen.
Lässt uns all zu Freunden werden,
Friedlich wird es dann auf Erden.
Wer den Wein so klug genießt,
Freude aus den Sternen liest,
Merkt an seines Herzens Schlag:
Wein vergoldet jeden Tag !


+ + + + +


Diese schöne Weisheit sei der Weihespruch
für den Wein der Sorte Dornfelder
vom Schlossberg des
Rittergutsschlosses Taucha
für den Jahrgang 2011.



... und hier die Fotos unserer Veranstaltung.


W e i h n a c h t s m a r k t


 
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