Veranstaltungen 2011 - 1. Halbjahr - Rittergutsschloss Taucha | Rittergutsmuseum | Förderverein Schloss Taucha e. V. | --------o00o---°(_)°---o00o--------

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Veranstaltungen im Jahr 2011 - 1. Halbjahr (Auszug)



K u n s t a u s s t e l l u n g   „ A l l e s  G e s c h m a c k s a c h e " - S i l k e   P e t e r s e n ,   R i e s a



Kaffeesatz kommt bei ihr nicht unbedingt in die Bio-Tonne.
Gips benötigt sie keineswegs für den Innenausbau.
Und Sand findet nicht immer seinen Platz auf einem winterglatten Gehweg.

Ein Kunstwerk nahm US-Präsident Barack Obama mit ins „Weiße Haus"
.



Herzlich willkommen, meine Damen und Herren, und ein ganz besonderes «Herzlich willkommen» liebe Frau Silke Petersen, Strukturmalerin aus Riesa, die zum 1. Mal in Taucha ausstellt.

Ihre Kunst ist nicht vordergründig das traditionelle Malen; vielmehr ist es das Experiment, ganz unterschiedliche Materialien miteinander zu kombinieren, zu vermischen, deren Sinninhalt zu verändern.

Vielleicht hat dies auch ein wenig mit dem eigentlichen Beruf Frau Petersens - der Chemielaborantin - zu tun, den sie seit geraumer Zeit aufgab, um sich ganz ihrer Kunst widmen zu können.

1963 in Riesa geboren, begann Frau Petersen vor etwa 10 Jahren, sich ganz intensiv mit der Malerei zu beschäftigen. „Natürlich kann ich auch «ganz brav» malen"
, sagt sie, und meint damit die klassische Malerei. Ihr eigentliches Credo liegt jedoch auf der experimentellen Seite. Neues entdecken, Ungewöhnliches ausprobieren, Kombinieren, auch mal wieder verwerfen ...

Als Autodidaktin möchte sie den Betrachter ihrer Bilder - fast möchte man meinen  ihrer Kompositionen  - für sich gewinnen, möchte ihn teilhaben lassen am großen Vergnügen, am Feuerwerk der Farben.  ... und stets bleibt eben auch genügend Raum für eigene Phantasien des Betrachters ...

 


Die Vernissage wurde künstlerisch begleitet von
Helene Müller und Judith Gerhardt, Blockflöte


Link zur Künstlerin
Pressemitteilung

Text: Jürgen Ullrich
Fotos: Moldenhauer

Folder 4-seitig anlässlich der Kunstausstellung
der Strukturmalerin Silke Petersen, Riesa
Layout & Produktion: Verein/Moldenhauer
Fotos: media-ullrich.de


F e i e r l i c h e   E r ö f f n u n g   d e s   R i t t e r g u t s m u s e u m s   T a u c h a

22.05.11 Taucha hat wieder ein Museum - das Rittergutsmuseum

Etwas versteckt und auf den ersten Blick nicht sofort zu finden, befindet sich im Neuen Herrenhaus am Rittergutsschloss ein Museum. Damit hat Taucha nach der Schließung des Heimatmuseums endlich wieder ein Museum, wie Schlossvereinsvorsitzender und Stadtrat Jürgen Ullrich eingangs der feierlichen Eröffnung des Museums am vergangenem Sonntag feststellte. Da auf über 20 Schautafeln die über 1000-jährige Geschichte auf dem Schlossberg und über 790 Jahre Schloss- und Gutsgeschichte im engeren Sinne dargestellt wird, trägt es folgerichtig die Bezeichnung Rittergutsmuseum. Die Thementafeln reichen von der Geschichte Tauchas und seinem Schloss im 30-jährigen Krieg, von der Völkerschlacht in Leipzig mit Taucha als Nebenschauplatz und vom Weinanbau auf dem Schlossberg. Da darf auch die Sage von der Glockentiefe, von der verschwundenen Glocke einer Kapelle, die im Mittelalter in der Mitte des Schlosses gestanden hat, nicht fehlen. Im Museum wird die Sage auf einer Schautafel von Heimatforscher Detlef Porzig neu erzählt.

Nach einem
Jahr intensiver Vorbereitung entstand in über 1.000 freiwillig geleisteten Stunden die neue Dauerausstellung. Ausdrücklich dankte Ullrich in diesem Zusammenhang in seinen kurzen Eröffnungsworten, den vielen freiwillig und überwiegend kostenlos arbeitenden Helfern und Firmen, wie u.a. der Malerfirma Gerhard Hoffmann, Sohn Jan Ullrich für die Elektroarbeiten, Detlef Porzig der für den Inhalt verantwortlich zeichnet, sowie Harry Hoffmann, der die Geschichte des Weinbaus recherchierte. Der Dank geht aber auch an die Stadtverwaltung und der Naturschutzstation Plaußig, die einige Leih- und Dauerleihgaben zur Verfügung stellte. Aber auch einige Sammler haben aus ihrer Privatsammlung interessante Stücke zur Verfügung gestellt. Tauchas Verleger und früherer Schlossvereinsvorsitzender Prof. Dieter Nadolski schenkte dem Verein noch ein weiteres interessantes Stück: ein Lohnbuch aus einem anhaltnischen Rittergut, wo von 1794 bis 1844 die gezahlten Löhne verzeichnet sind. Jürgen Ullrich bedankte sich im Namen des Schlossvereins ganz herzlich bei Prof. Nadolski und schätzte das Buch "als sehr wertvolles Dokument" ein. Prof. Nadolski hatte noch ein weiteres wichtiges Detail recherchiert. Nach seinen Worten existiert in der gesamten Bundesrepublik Deutschland kein weiteres Rittergutsmuseum. Damit würde Taucha ein Alleinstellungsmerkmal besitzen und ausdrücklich empfahl er dem Schlossverein sich den Namen "Deutsches Rittergutmuseum" schützen zu lassen.

Die zahlreichen Besucher der Eröffnungsfeier lobten das Engagement des Schlossvereins, welcher mit der Dauerausstellung die historische Entwicklung des Rittergutes eingebettet in die bedeutendsten geschichtlichen Ereignisse dokumentieren will. Der Tauchaer Chemiker Prof. Dieter Engewald gab dem Schlossverein noch die Empfehlung mit auf dem Weg, sich auch der Geschichte des Schapsbrennens anzunehmen, denn in jedem Rittergut wurde nach seinen Worten Schnaps gebrannt.

Das Rittergutsmuseum hat zukünftig jeden 4. Sonntag von 14 - 16 Uhr geöffnet. Weitere Öffnungszeiten sowie fachkundige Führungen von Gruppen oder Schulklassen sind nach Anmeldung jederzeit möglich. Tel.: 034298 68556

Bericht IVT. Text: Matthias Kudra
Fotos: Hans-Jörg Moldenhauer

Folder 6-seitig anlässlich der Eröffnung des Rittergutsmuseums
Layout & Produktion: Verein/Moldenhauer
Fotos: Moldenhauer


D a v i d - O r l o w s k y - T r i o   -   i m   R a h m e n   d e s   M u s i k f e s t i v a l s   „ S o m m e r t ö n e "



Am 10.06.2011 war das Rittergutsschloss Taucha erstmals Veranstaltungsort des Musikfestivals „Sommertöne“. Der von den Sparkassen seit 10 Jahren initiierte Klanggenuss führte internationale Stars in die Kulturscheune. Das David-Orlowsky-Trio (David Orlowsky - Klarinette, Jens-Uwe Popp - Gitarre, Florian Dohrmann - Kontrabass) begeisterte die zahlreichen Gäste mit ihrer Kammerweltmusik - einem von ihnen neu geschaffenem und mittlerweile in vielen Städten weltweit gefeierten Stilmix. David Orlowsky und seine Klarinette verzauberten die Anwesenden sprichwörtlich und nahmen alle mit auf eine musikalische Reise. Im 2-stündigen Konzert beflügelte das Publikum die Künstler schon vor der Pause zu Zugaben. Ein Gitarren-Solo Popp's im 2. Teil rundete dieses unvergessliche Musikerlebnis ab.

Programmheft

David-Orlowsky-Trio | Programmheft zum Festival
David Orlowska Trio

D i e   l a n g e   S c h l o s s n a c h t

Samstag, 20.06. - Lange Schlossnacht - viele Anmeldungen lagen vor - und die meisten kamen. Ca. 50 Besucher ließen es sich nicht nehmen für 7 Euro mehrere Blicke aufs Schlossareal zu werfen. Bei Schlosswein und Kesselgulasch störten auch ein paar Regenwolken nicht. Burgvogt Heinrich Herzogk (Jürgen Ullrich) begrüßte Punkt 7 die Gästeschar. Mit einführenden Worten erzählt er Historisches über das Rittergutsschloss und seine ehemaligen Bewohner. In der Kulturscheune wird der Abend grob umrissen und dann ging die Schlossnacht los.

In Gruppen wird der Weinkeller besucht und bestaunt. Unsere Winzerin Elke Kabelitz hat viele Fragen zu beantworten. Anschließend ging es rund um im Hof. Von der Hofskulptur zum Brunnen. Überall wird dem Burgvogt interessiert zugehört, Fragen gestellt und sich über Histörchen amüsiert. Nun zu einem der Höhepunkte, die nur wenigen Gästen des Rittergutsschlosses vorbehalten ist. DER BESUCH DES WEINBERGKELLERS. Mit Taschenlampen und Jacken ging's in die Dunkelheit.

Auf dem Rückweg wurde am Weinberg gehalten. Interessiert hörten die Besucher zu, wie unsere Weinbauern die Reben hegen und pflegen. Auch europäische Possen wurden diskutiert und belächelt. Anschließend konnte der 2009er Dornfelder verkostet werden. Dazu gab es Kesselgulasch mit frischem Brot.

In der Kulturscheune folgte jetzt der nächste Programmpunkt: Unsere Gewandgruppe stellte sich vor. Jedes Gewand wird historisch eingeordnet und beschrieben. Im Anschluss erfreuten das Ehepaar Rolle  unsere Gäste mit einer barocken Tanzeinlage - ebenfalls natürlich mit historischer Einordnung der Gewänder und Tänze. Das Publikum war so begeistert, dass im Anschluss gemeinsam getanzt wurde. Mit Hilfe der Gewandgruppe wurden einige Schritte live geprobt und sofort "in die Tat" umgesetzt.

Historischer Tanz

Zum Schlusshöhepunkt lud nun der Scharfrichter zu einer Vorführung. Burgvogt Heinrich Herzogk gab noch ein paar geschichtliche Fakten bekannt und dann wurden 2 Enthauptungen vollzogen.



KEINE ANGST. Es waren nur Melonen.

Wer jetzt noch Lust hatte (es waren fast alle) konnte das kürzlich eröffnete Rittergutsmuseum im Herrenhaus besuchen. Unter fachkundiger Führung Jürgen Ullrichs krönte dieser Gang die lange Schlossnacht 2011. In der Kulturscheune wurden noch die Melonen verspeist und viele angeregte Gespräche geführt.

Der Vorstand des Schlossvereins bedankt sich nochmals bei allen Besuchern für das gezeigte Interesse und bei den Mitgliedern für die tatkräftige Hilfe bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung.


1 0 .   T a u c h a e r   R o c k n a c h t

Die Tauchaer und ihre Gäste feierten bei der 10. Rocknacht Taucha ein Zusammentreffen der Generationen

Nach der Premiere am 28. Juni 2002 noch unter dem Namen „Blues und Rocknacht“ konnten sich die Wenigsten vorstellen, dass einmal so ein Event in Taucha möglich ist. Vor zehn Jahren war Taucha noch im kulturellen Dornröschenschlaf, zumindest was den Rockmusiksektor betraf. Mittlerweile ziehen etliche Verbündete an einem Strang und einiges läuft schon in festen Bahnen. Natürlich war der Aufwand trotzdem beträchtlich, hunderte von E-Mails, Telefonaten und persönlichen Absprachen waren nötig um diese Kiste so auf die Beine zu stellen. Allen Beteiligten ein fettes Dankeschön!

Am Vormittag schon lief wieder der Bandwettbewerb, nun schon zum vierten Mal. Und das Niveau wird immer besser. Schade, dass so wenig Zuschauer bei freiem Eintritt den Weg zum Schlosshof gefunden haben, sicher lag das auch am außergewöhnlich guten Wetter. Alle Beteiligten hatten Schweißperlen im Gesicht, was der guten Stimmung aber natürlich keinen Abbruch tat. Michael Weber begrüßte die Teilnehmer und Gäste, und als die erste Band, „Fangstrom“ aus Leipzig, die Bühne enterte war der Bann schnell gebrochen. Locker vom Hocker lief der Bandwettbewerb. Keiner der Teilnehmer wurde nicht ordentlich gefeiert, gute Laune hatte sich breit gemacht auf dem Schlosshof. Die jungen Musiker nutzten ihre Chance und fühlten sich sichtlich wohl auf der professionellen Bühne. Am Ende siegte die Band mit dem lockersten und frischesten Auftritt. "Out Of The Blue"
hatten im Vorjahr ja noch einen Notarzt zum Schlosshof hocheilen lassen und konnten damals nicht auftreten. Dafür waren sie in diesem Jahr richtig heiß, hatten sie doch noch am Vorabend bei einer Schools Out Party im Werk 2 in Leipzig gespielt. Sie werden nun 2012 die Rocknacht Taucha eröffnen und außerdem beim 29. Deutschen Rock & Pop-Preis im Finale auftreten. Der beste Nachwuchs-Instrumentalist wurde mit Philipp Mertens gefunden und es gab noch weitere Preise für die platzierten Bands "I come From The Sun", Fangstrom und Goldstaubwerk. Letztere werden sicher noch öfter bei ähnlichen Wettbewerben zugegen sein, denn sie waren mit Abstand die Jüngsten Teilnehmer (von 11 bis 14 Jahre).

Pünktlich begann das Abendprogramm mit den Vorjahressiegern Ers Eminens. Und die Massen strömten immer noch den steilen Weg zum Schlosshof hinauf. Der MDR stand mit einem Kamerateam bereit um den Auftritt der Rocklegende "Renft"
für eine Reportage festzuhalten. Vorher wurde „Monster“ Thomas Schoppe in der Kulturscheune ausgiebig interviewt. Er meinte im Anschluss: endlich mal Jemand, der gut vorbereitet war und keine belanglosen Fragen abspult. Renft zeigten ihren zahlreich angereisten Fans, dass mit ihnen auf jeden Fall noch gerechnet werden kann. Musikalisch ist die Band heute bestens besetzt, der Basskran haut schon optisch alles um, Pitti Piatkowski, ehemaliger „Gitarrero“ weiß genau wo es lang geht und Monster singt sich die Seele aus dem Leib. Und die Leute danken es ihnen mit Zugabe-Rufen und Applaus. Ihr Auftritt gerät dadurch auch etwas länger als geplant, aber wer würde es dieser Band verdenken, wenn sie nicht fast alle ihre alten Hits bringen würde.

Die Umbaupause ging fix, alles war vorher gut abgestimmt und Four Roses betraten „ihre“ Bühne. Mit „The Boys Are Back In Town“ begannen sie mit dem passenden Knaller. Die Tauchaer machten es ihnen wieder einmal leicht, die Stimmung war klasse und die „vier Rosen“ rockten wie es sich gehört. Die Lichtshow war spektakulär und Wunderkerzen am Ende des Sets machten den Auftritt zum nächsten Höhepunkt des Abends.

Die Umbauphase der Tschechischen Gäste von "R-Members Club – a Tribute to Rammstein"
geriet aufgrund des technischen Aufwands dann etwas länger aber der Auftritt der Band ließ dann alle Skeptiker verstummen. Eine astreine Rammstein-Show lieferten die Jungs ab, mit fantastischen Kostümen, Pyrotechnik, und etlichen anderen Effekten. Viele Leute, die vorher noch nicht so begeistert von Rammstein sprachen, waren vom Auftritt der Tschechen begeistert. Der Sound war satt, und es hätte nach Meinung vieler Fans noch etwas lauter sein können. Darüber waren wohl die Leute, welche nicht so viel mit Musik am Hut haben glücklich und froh, als pünktlich um eins Finito war.

Es war die bisher schönste Rocknacht, wie viele Besucher meinten. Junge und Junggebliebene waren in einer herrlichen Sommernacht, in einer stimmungsvollen Kulisse, bei handgemachter Rockmusik friedlich vereint. Die Auflage 2012 wird, wenn nichts dazwischen kommt, am 7. Juli stattfinden.

Ingo Paul
Four Roses


Renft                                                                                        Four Roses

R-Members Club – a Tribute to Rammstein

Fotos: Moldenhauer

Video
Aufnahme: Moldenhauer

R-Members Club – a Tribute to Rammstein

Auszüge aus dem Gästebuch von Renft:

#1625 axel

aus sachsen
10.7.2011 15:14
Host: p54B3B4D4.dip.t-dialin.net


Es gibt sie noch, die Rockfeste, die auch funktionieren! Zum 10. mal lud Taucha, was ein wenig im Schatten von Leipzig ( zu unrecht ) liegt, zum Rockfest ein. Viele kamen, der Schlosshof war sehr gut gefüllt. Die Schlangen an den „Fresständen“ rissen nicht ab, was in der heutigen Zeit nicht oft mehr vorkommt. Alles richtig gemacht, der Veranstalter, dickes Lob! Renft wurde gut platziert, 20 Uhr und heizte den Kessel ohne Schnörkel und mit defragmentierter Festplatte ein. Selbst viele junge Leute fanden Spaß an dem Vortrag und ich sah nur zufriedene Gesichter. Manchmal sind sone Muggen so schnell vorbei, dass man rufen möchte: hängt doch bitte noch ne Stunde ran! Auch dieses mal. Ausklingend noch ner Einladung folgend , hervorragend gespeist ( riesen Dank dafür !! ), prima bewirtet, ging es in einer feinen ortsansässigen Pension ins Bett. Frühstück lecker, paar Gespräche noch und dann ab auf die Autobahn.
Das sind die Muggen, die ich mag und warum ich immer wieder hinfahre, dort wo es heisst:
WILLKOMMEN BEI RENFT!
Wir sehn uns, Freunde!

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#1624 Sabine Ivanovic

aus Halle (Saale)
10.7.2011 13:14
IP: 89.204.137.111


Taucha – Party von RENFT über Four Roses bis RAMMSTEIN cover.

Im engen Wechsel mit dem fantastischen und knackigen Junggemüse ist unübersehbar, dass „unsere“ Jungs mit Authentizität und gewachsenem Selbstverständis den frühen Schuhgrößen des Coverns entwachsen sind.

Im Alter sucht der Mensch nach Beständigkeit und Verläßlichkeit im sanften(!) Fluß des sich Weiter-ent-wicklens. Das bietet RENFT mit seiner eigenen, unverwechselbaren Würzmischung.

Durchhalten – dabei bleiben – sich treu bleiben in jenem sanften Fluß ~ das scheint Band und Fans zu einen.
Jeder kann ohne den Anderen nicht!

Drei ganz liebe Mitarbeiter machen den Kuchen rund. Ein Konzert wieder wie bei einem Familientreffen. DANKE an die Band, die Mitarbeiter und die Fans.

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Presseartikel
Renft - Roses - Rammstein


4.  A n c i e n t   T r a n c e   -   M a u l t r o m m e l -   u n d   W e l t m u s i k f e s t i v a l

1. Tag:


Hatte man am Donnerstag noch den Eindruck: "Na, hier müssen die Organisatoren aber noch einen Zahn zulegen!", war zur Eröffnung der Festivaltage in Taucha alles auf den Punkt. Lediglich ein paar Fähnchen mussten noch befestigt werden. Das 4. Maultrommel- und Weltmusikfestival "Ancient Trance" 2011 in Taucha konnte beginnen.

Festivalleiter Andreas Kosmowicz bedankte sich bei seiner kurzen Eröffnungsrede bei der Stadt Taucha, die gute Gastgeber sind und im Rahmen der Möglichkeiten viel zum Gelingen getan haben. "Wir versichern, dass wir alles so verlassen werden, wie wir es vorgefunden haben", versprach der Cheforganisator, der sich auch bei seinem 100köpfigen Helferteam bedankte.

Nachdem Andreas Kosmowoicz mit "Radio blau"-Partner Steffen ein kleines Maultrommelkonzert aus dem Hut zauberten, kam mit Vladiswar Nadishana ein Künstler aus dem fernen Sibirien auf die Bühne, der die Maultrommel und noch 100 andere Instrumente beherrscht. Abenteuerlich miteinander verbundenen Röhren-Kombinationen entlockte er Töne, die man so nicht erwartet hatte. Gleich nach seinem Konzert , erzählte er dem Online-Magazin, ginge es mit dem Flugzeug nach Hause, ins rund 4.500km entfernte Abakan, eine Stadt in Südsibirien (Russland).

Mittlerweile füllte sich auch die Wiese am Schöppenteich, es gab herzliche Begrüßungsszenen, nicht selten hörte man dabei die Worte "Alle Jahre wieder…schön, dass wir uns hier wieder treffen". Freundliche Gesichter bei den zumeist bunt gekleideten und barfüßigen Teilnehmern, vom Kleinstkind bis zum graubärtigen Senior. Bälle oder bunte Tücher flogen, es wurde jongliert und bunte Seifenblasen stiegen in die Luft. An den Verpflegungsständen wurde gekocht und gebruzelt, wobei Bio-Produkte und besonders auffielen.

An der "Maultrommelallee", die den Schöppenteich mit der Festwiese verbindet, luden erste Stände zum Schauen, Probieren und Kaufen ein. "Anfassen erwünscht" warb ein Schild zum Selbsttest an oder auf einem Didgeridoo, das erstaunlicherweise nicht nur aus Holz bestehen kann sondern auch aus Kupfer gefertigt wird. Ein Spieler aus Schleswig-Holstein entlockte sogar einem speziell hergerichteten 7er Plaste-Fallrohr Didgeridoo-Töne.

Auf dem Schlosshof standen als erste Künstler "Che Vasques & Friends" aus Galizien der Bühne. Der Publikumszuspruch hielt sich hier am späten Freitag-Nachmittag allerdings noch in Grenzen. Nicht anders in der St.-Moritz-Kirche . Hier lauschte auch nur eine überschaubare Zuhörerschar der Musik von "Sugato Bhaduri & Omprekash Pandeey", dem indischen Mandoline-Meister. Gastgeber Pfarrer Edelmann ist allerdings für die nächsten Konzerte optimistisch.

Und wenn alles vorbei ist, geht's noch ins "Café esprit" zu Aftershowparty. Chefin Anke Rüstau war sichtlich geschafft vom ersten Abend, der bis zum Morgengrauen dauerte, freut sich aber schon auf die nächste Party. Man merkt und sieht es allerorten: Das 4. Maultrommel- und Weltmusikfestival Ancient Trance hat Taucha erreicht.

2. Tag:


Im Didgeridoo-Workshop saß ein Profi-Musiker auf der "Schulbank"

Heute Nachmittag waren schattige Plätze gefragt. Temperaturen um 24/25 Grad bescherten dem "Ancient Trance Festival" einen sonnigen Tag, der eigentlich statt Samstag Sonntag heißen könnte.
Auf allen Plätzen waren wieder Live-Bands auf den Bühnen und davor gaben sich die Besucher nach Lust und Laune mit Jonglerie, Keulengymnastik, Medidation oder Hula Hoop der Atmosphäre hin. Die "Maultrommelallee" säumten wieder bunter Stände, fliegende Händler verkauften "Liebesbrote mit Quaaak", Aktionskünstler unterhielten die Vorbeilaufenden mit allerlei Späßen und an einigen Ständen wurden wieder fleißig Musikinstrumente ausprobiert.
Der regionale Rundfunksender "Radio blau" aus Leipzig übertrug 14 und 16 Uhr live vom Geschehen auf den Bühnen. Auch am Abend kann man ab 21 bis Mitternacht auf den Leipziger Frequenzen 99,2 MHz, sowie 94,4 MHz & 89,2 MHz 97,9 MHz (Kabel der Priomacom) live dabei sein; unter www.radioblau.de per Livestream sogar weltweit.

Auf der Terrasse im Café esprit gab es einen Didgeridoo-Workshop, wobei unter den "Schülern" sogar ein Musiker, der Solo-Posaunist des MDR Sinfonieorchesters Eckart Wiegräbe aus Taucha, zu finden war. "Man kann auch als Profi noch etwas dazu lernen, Atemtechnik zum Beispiel oder die Intonation verschiedener Rhythmen", so das Mitglied des KuKuTa zum Online-Magazin. Unter fachkundiger Anleitung durch Mario aus Graz, bliesen die Teilnehmer in ihre Instrumente und ließen sich so in die Geheimnisse des Didgeridoo einweisen oder vervollständigten ihre Spielpraxis.
"Ich bin Autodidakt", bekannte der 29jährige Mario. "Aber seit meinem 15 Lebensjahr bin ich vom Didgeridoo verzaubert worden und habe mir das alles selbst angeeignet", bekannte der im "wahren Leben" als Zahntechniker arbeitende Österreicher.

Das Wetter - und das Programm natürlich - versprachen noch einen langen und stimmungsvollen Abend. Die Gäste bevölkerten die Wiesen vor den Bühnen am Schöppenteich und auf der Festwiese. Gute Stimmung bei den "violons barbares", einem Trio aus der Mongolei, Bulgarien und dem Elsass. Vor allem Epi Enkh Jargal aus der Mongolei imponierte mit seiner Stimmvielfalt. Das Publikum tanzte ausgelassen. Eher ruhig wars auf dem Schlossareal
Starkes Begängnis auf Tauchas Straßen zwischen den Veranstaltungsflächen zu später Stunde. Ein Indiz für das mögliche Eintreten der abgewandelte Liedzeile: "Tauchaer Nächte sind lang…."

3. Tag:


Letzter Tag des Maultrommelfestivals endete leider im Regen

"Es war ein friedliches Fest, wir hatten keine Probleme, es verlief alles reibungslos. Auch was die Teilnehmerzahl anbelangt, sind wir zufrieden", zog Festivalleiter und Cheforganisator Andreas Kosmowicz am Sonntagabend eine erste Bilanz gegenüber dem Online-Magazin. Über eine Besucherzahl wollte er sich jedoch noch nicht äußern. "Auch in puncto Sicherheit ist bis jetzt alles gut gelaufen und wir hatten mehr verletzte Hunde, als Menschen", setzte Pressesprecherin Corinna Klinke hinzu.

Während bis zum Nachmittag das Programm auf den Bühnen der drei Veranstaltungsorte gute Besucherströme verzeichnet werden konnten, wurde es am frühen Abend merklich übersichtlicher, denn leider setzte immer stärker werdender Regen ein. Viele Teilnehmer ließen es sich nicht verdrießen, trotzten entweder schutzlos dem Regen oder fanden eines der wenigen trockenen Plätzchen. Das Wetter hielt Eltern mit Kindern trotzdem nicht ab, nach den Klängen der Gruppe "Sunfish" im Kreis zu tanzen. Erstaunlicherweise wurden nur ein paar Regenschirme gesichtet. Und wenn doch, dann teilte man sich das Regendach, wie zwei Pärchen aus Leipzig und aus Eberswalde. Und Nässe nicht nur von oben gab es im "Chill out Areal", als sich ein paar Teilnehmer im angenehm warmen Wasser des beheizten Holzzubers der frischen Witterung entzogen.

Ein guter ad-hoc-Einfall der Organisatoren war es auch, für Tauchaer, die "nur mal gucken wollten", kleine Führungen über das Festgelände zu machen, eine Idee, die man für das nächste Event durchaus weiterführen könnte. Nach ewig langem Soundcheck begann mit reichlich Verspätung auf der Hauptbühne das Konzert von "Annaluk", einer Leipziger Gruppe, was angesichts der Witterung auch gleich das Abschlusskonzert werden sollte. Etwa 200-300 hartgesottene Teilnehmer gingen aber auf der Festwiese begeistert mit. Der aus der Sicht des Außenstehenden leider etwas halbherzig angekündigte Maultrommel-Weltrekord-Test konnte so und natürlich auch aus Witterungsgründen nicht annähernd die Teilnehmerzahl von mehr als 2000 Maultrommelspielern eins Weltrekordes, der in Sibirien aufgestellt wurde, erreichen.

Es war wieder das bunte Fest einer friedlichen Gemeinschaft, die mir ihrer Musik, ihren Lebensgewohnheiten und mit ihrer Freundlichkeit in der Parthestadt schöne Tage hatten. Sie werden das und damit den immer wieder bekräftigten Ruf Tauchas als guter Gastgeber in alle Welt tragen.

Bericht IVT. Text: Reinhard Rädler



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4. Ancient Trance - Maultrommel- und Weltmusikfestival
 
4. Ancient Trance - Maultrommel- und Weltmusikfestival
4. Ancient Trance - Maultrommel- und Weltmusikfestival

 
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