Veranstaltungen 2010 - 2. Halbjahr - Rittergutsschloss Taucha | Rittergutsmuseum | Förderverein Schloss Taucha e. V. | --------o00o---°(_)°---o00o--------

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Veranstaltungen im Jahr 2010 - 2. Halbjahr (Auszug)



W e i h n a c h t s m a r k t   2 0 1 0

Pünktlich zum Jahresende gab es unseren traditionalen Weihnachtsmarkt auf dem Schlosshof. Unseren Helfern und den beteiligten Händlern sei an dieser Stelle recht herzlich gedankt. Sie haben wieder zum guten Gelingen beigetragen.

Der Weihnachtsmarkt 2010 war ein voller Erfolg. Viele Tauchaer und Gäste aus Nah und Fern strömten zum Schlosshof. Einige Eindrücke sollen die Fotos vermitteln.

Text und Fotos: Moldenhauer


J a h r e s a b s c h l u s s f e i e r   u n d   W e i n w e i h e

Zum Jahresausklang trafen sich die Mitglieder des Schlossvereins, um bei einem gemütlich-festlichen Beisammensein das Jahr Revue passieren zu lassen. Jürgen Ullrich hatte unter dem Motto "Mein Sachsen lob' ich mir..." eingeladen und einige Überraschungen angekündigt. So trafen nach und nach die teilnehmenden Mitglieder ein und waren in freudiger Erwartung in Gespräche vertieft. Das Team vom Ratskeller sorgte für unser leibliches Wohl und hatte tolle sächsische Gerichte vorbereitet. So wurden wir - typisch sächsisch - mit Fettbemmchen und Glühwein begrüßt. Gegen 18:30 Uhr eröffnete unser Vorsitzender die Veranstaltung und stimmte uns auf den Abend ein. Dann wurde die Suppe - Sächsische Kartoffelsuppe - kredenzt.

Es folgte der erste Höhepunkt des Abends: die Mitglieder des Spielmannszuges
gaben uns ein (viele) Ständchen auf dem durch Fackeln leicht erhellten Schlosshof vor der Kulturscheune. An dieser Stelle nochmal ein HERZLICHES DANKESCHÖN. Nach diesem kleinen Konzert wurde das Büffet eröffnet. Es gab kalte und warme Leckereien. Von Minischnitzel und Kasseler in Sauerkraut über Schweinebraten bis hin zu Kaisergemüse, Kroketten, Klößen und Bratkartoffeln reichte das warme Angebot. Kaltes war mit verschiedenen Wurstsorten, einer Käseplatte, Lachs, diversen Salaten und einem Obstarrangement vertreten. Es war ein Augen- und Gaumenschmaus. DANK an den Ratskeller Taucha - Herrn Lerch und seinem Team.

Nun verkündete Herr Ullrich den Anwesenden die Fertigstellung eines weiteren Kleinods auf dem Rittergutsschlossgelände. Der unserem Verein eng verbundene Bildhauer Felix Hafner
hat an unserem Herrenhaus das Leipziger Wappen neu erblühen lassen. Seit 1569 stand Taucha ja unter Leipziger Herrschaft. Aus diesem Grund gibt es über dem Verwaltereingang des Herrenhauses ein Leipziger Wappen. (LVZ-Artikel)

Anschließend traten mit einem Auszug aus ihrem Lene-Voigt-Programm das Mundartkabarett "Fiff'sche Gaffeesachsen"
auf. Es gab viel zu lachen und zu schunkeln. Es war ein echtes "Haileid", wie der moderne Sachse sagen würde. Einen kleinen Eindruck davon sollen die Videoausschnitte weiter unten zeigen.

Als Dessert konnten wir nun - wieder typisch sächsisch natürlich - lauwarme Quarkkeulchen genießen.

Dann wurde die Weinweihe des Schlossweines 2009 begangen. Herr Ullrich bedankte sich bei den Winzern und Klaus Arnold erzählte etwas zum Wein. Herrn Dieter Billhardt wurde für die Gestaltung des Schlossweinetiketts gedankt.

Weinweihespruch für den 2009er Jahrgang

Fotos: Moldenhauer

Nach der Verkostung, zu der es auch einen Grappa zu verkosten gab, wurde der offizielle Teil mit 3 Danksagungen beendet. Schlussendlich konnte noch der Schlossladen besucht und die zu erwerbenden Artikel begutachtet werden. So ging in persönlichen Gesprächen vertieft ein toller Jahresausklang seinem Ende entgegen.

Haugi der Schlossgeist vermeldete am nächsten Tag, dass die letzten Besucher wohl gegen 2 Uhr in der Nacht heimwärts gegangen sein sollen ...

Videos:


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Auf Grund der Lichtverhältnisse ist nicht immer eine ausreichende Sehqualität gegeben. Aber der Text entschädigt für alles ...

Geboorn an dor Bleiße
Isch bin ä Saggse
 
 
Ä Lied ...
Dor Schatzgräbor

Geboorn an dor Bleiße

Isch bin ä Saggse

 
 

Ä Lied ...

Dor Schatzgräbor

An dor Haldeschdelle
De Leibzschor Baggarohle
 
 
Ohsdorn
Dor Heemkehrer

An dor Haldeschdelle

De Leibzschor Baggarohle

 
 

Ohsdorn

Dor Heemkehrer

De Säggs'sche Lorellai
Dor Herrsch
 
 
De Bleiße
 

De Säggs'sche Lorellai

Dor Herrsch

 
 

De Bleiße

 

T a u c h s c h e r   2 0 1 0

Am 29. August fand der Festumzug zum diesjährigen Tauchscher statt. Glück beim Wetter hatten wir etwas - es war trocken von oben und ab und zu schien die Sonne. Die teilnehmenden Mitglieder des Schlossvereins hatten ihre Gewänder angelegt und fanden sich am Stellplatz Kriekauer Straße ein. Ein Novum des diesjährigen Festumzuges war, dass wir unsere neue Vereinszeitschrift
 - die "Rittergutspost" an die Zuschauer und Besucher an der Umzugsroute verteilten. Sie wurde uns regelrecht aus den Händen gerissen. Trotz des wechselhaften Wetters an den Vortagen waren unzählige Besucher erschienen. So machte der Umzug allen Beteiligten großen Spaß, wie an den Bildern unschwer zu erkennen ist.

Vereine oder Personen die einen Abzug haben möchten, melden sich bitte beim Webmaster

Fotos:

Am Haus von Jürgen Ullrich konnten wir unsere "Vorläufer" vorbeiziehen sehen.

 
 



Der Zug formiert sich.

 
 

Der Festumzug

Text und Fotos: Moldenhauer


M i t t e l a l t e r s p e c t a c u l u m

Nach einer schöpferischen Pause fand 2010 wieder ein Mittelaltermarkt auf dem Rittergutsschloss Taucha statt. Die Agentur Artfull
aus Gera war der Veranstalter. Am Freitag ging's los. Gleich nach dem Aufbau machte um 18:00 Uhr der Markt auf. Die anwesenden Künstler und Händler wurden vom Schlossvogt (Jürgen Ullrich) begrüßt und herzlich willkommen geheißen. Auch die ersten Besucher ließen nicht lange auf sich warten. Allerdings verhinderten einige Wetterkapriolen schon einen größeren Zustrom.

Am Samstag, dem Haupttag der 3 Veranstaltungstage öffnete der Markt 11:00 Uhr. Viele Besucher aus nah und fern kamen zu uns und erfreuten sich am mittelalterlichen Marktgetümmel. Viele der Künstler haben sich speziell mit den Kindern beschäftigt, was von den Besuchern sehr lobend aufgenommen wurde. Mit dabei waren u. a. vom historischen Handwerk ein Schmied, ein Glasbläser, ein Hornschnitzer, ein Bildhauer; vom Händlervolk: ein Teekreateur
, ein Parfümier, ein Holzwarenhändler, ein Leder- und Teppichhändler, ein Keramikhändler; vom Künstlervolk: ein Schnellzeichner, ein handbetriebenes Kinderkarussell, ein Mäuseroulette, die Gruppe Nachtwindheim, der Jongleur, Stelzenläufer und Kinderanimateur Fulexx, die Musikantinnen Violentia und Columbella von den Spielleuten Cucania und natürlich Ritter und Knappen.

Mit viel Enthusiasmus wurde ein mittelalterlicher Markt geschaffen, der sicherlich noch mehr Besucher verdient und vertragen hätte. Anteil am nicht ganz so großen Besucherzustrom hatte sicherlich auch die WM und sehr viele Veranstaltungen im Kreis.


Veranstaltungsflyer "Mittelalterspectaculum" 2010 - Vorderseite
Veranstaltungsflyer "Mittelalterspectaculum" 2010 - Rückseite
 
 

Veranstaltungflyer 2-seitig „Mittelalterspectaculum 2010"
Layout & Produktion: Verein/Moldenhauer
Fotos: Verein/Moldenhauer/Artfull


K u n s t a u s s t e l l u n g   P e t e r   M a i

Willkommen zu einer Ausstellung, die schlicht und einfach den Titel „MALEREI“ trägt. - Einfallslos? - Nein, Absicht – hinweisend auf die Klarheit der Linien, die Klarheit der Gedanken, die der Künstler mit seinen Werken zum Ausdruck bringt.

Peter Mai, geboren in Chemnitz, im Kriegsjahr 1942.
Heute in unmittelbarer Nachbarschaft – in Gottscheina – beheimatet.

Wenn Peter Mai unterwegs ist, oft in Begleitung seiner ebenfalls künstlerisch tätigen Gattin, sucht er Landschaften. Landschaften stellen einen der Themenkreise dar, mit denen er sich beschäftigt. Doch halt: Mai beschäftigt sich nicht schlechthin mit der Landschaft, vielmehr setzt er sich mit ihr auseinander, sucht das, was sich dem Vorübereilenden verschließt. Mai ist einer der immer seltener werdenden „Vor- Ort-Maler“.

In den Jahren 1960 – 2004 als Lehrer tätig, vor allem das Fach Kunsterziehung unterrichtend, hinterließ er so auch Spuren.

Spuren in den Häusern, in denen er lehrte, zuletzt am Gymnasium Markranstädt – Spuren bei seinen zahlreichen Schülern. Er betrachtete es immer als seine Aufgabe, den jungen Menschen die Welt, den Alltag künstlerisch näher zu bringen, das Alltägliche zu entdecken, in der eilenden Zeit zu verharren, sich Zeit zu nehmen.

Eine nicht unwichtige Quelle für die Entwicklung seiner künstlerischen Ausrichtung spielten die Pleinair einer Gruppe von Kunsterziehern, die seit 1974 alljährlich an unterschiedlichen Orten stattfand, so beispielsweise im Eichsfeld, dem Vogtland, in Mecklenburg und in Lastau im Muldental.

Thematisch sich vielseitig entwickelnd gewann mit den Jahren auch die Präsentation seiner Werke an Bedeutung. Häufig in Gemeinsamkeit mit anderen Künstlern fanden Ausstellungen unter anderem 1993 im Romanushaus Leipzig, 2000 im Regionalschulamt Leipzig oder 2007 in Altranstädt breite Zustimmung.

Studienreisen führten Peter Mai u. a. in die Bretagne, in die Provence und nach Kroatien. Besonders in den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung kamen zahlreiche Einzelausstellungen dazu, so beispielsweise

1992 - Städtische Galerie Grimma
1998, 2001 und 2008 - Industrie- und Handelskammer zu Leipzig
2002 - art kapella Schkeuditz
2002 - Hallescher Turm Delitzsch
2004 - Galerie im „Goldenen Stern“ Borna
2005 - Rathaus Wiederitzsch und Galerie „Schloss Rochsburg“
2006 - Leukämiezentrum des Universitätsklinikums Leipzig
2009 - Schloss Machern

Peter Mai´s Spektrum ist fassettenreich. Neben der klassischen Ölmalerei gehört auch die Lithographie dazu. Interessant dabei sein Weg zur stark abstrahierten Bildfindung, ohne dabei den Bezug zum Gegenständlichen gänzlich aufzugeben. Besonders in den letzten Jahren ist die intensive Auseinandersetzung mit räumlichen Situationen – Nischen, Wände, Labyrinthe – äußerst bemerkenswert.

Text und Fotos: Moldenhauer


 
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