Veranstaltungen 2010 - 1. Halbjahr - Rittergutsschloss Taucha | Rittergutsmuseum | Förderverein Schloss Taucha e. V. | --------o00o---°(_)°---o00o--------

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Veranstaltungen im Jahr 2010 - 1. Halbjahr (Auszug)



A Z U R I T - K o n z e r t   2 0 1 0

Consortium felicianum spielt Melodien zum Thema „Berlin - Wien - Kulturhauptstädte Europas”. (Titelfolge)
Besetzung: Arne Müller (Violine), Maria-Felicitas Schönfeld (Viola), Felix M. Schönfeld primus inter pares (Violoncello), Christian Thürmer (Kontrabass), Reinhardt Naumann (Klavier/Digital-Piano).

Am 06.06.2010 war es soweit. Unsere Kulturscheune war festlich geschmückt und auch das Wetter hatte an uns gedacht. Die AZURIT-Gruppe -  deutschlandweite Betreiberin von Seniorenresidenzen und in Leipzig mit dem Palais Balzac vertreten - lud zum jährlichen Konzert. Diesmal kam das Kammermusikensemble "Consortium felicianum
" aus dem baden-württembergischen Haßmersheim am Neckar.

Das Consortium felicianum wurde 1982 von Felix M. Schönfeld gegründet. „Grundidee war und ist es, die kleinen und heiteren auch unterhaltsamen Formen klassischer Musik zu pflegen. Diese Schätze sollen wieder gehoben und für das Publikum zum Leben erweckt werden“, so Orchestergründer Felix M. Schönfeld. Inzwischen hat das Consortium felicianum nicht nur seine Mitgliederzahl, sondern auch sein Aufgabengebiet erweitert. Heute zählen zwölf Musiker, die in wechselnder Besetzung miteinander musizieren, vom Solisten bis zum Kammerorchester, dazu. Das Repertoire des Consortium felicianum umfasst Werke von der Renaissance bis zu Kompositionen unserer Tage. Konzertreisen führten die Mitglieder des Ensembles in fast alle europäischen Länder sowie nach Kanada, Chile und in die USA. aus: AZURIT im Gespräch - Ausgabe 1/2006

Zur Begrüßung gab es ein Glas Sekt oder diverse Säfte. So ein Empfang gefiel den ca. 80 Gästen. Dirk Salbert, der Hausleiter des Palais Balzac eröffnete die Veranstaltung und wurde von Mitgliedern der Kostümgruppe des Schlossvereins begrüßt. Danach begann das schwungvolle Konzert. Die Besucher - überwiegend Bewohner des Palais Balzac - wurden musikalisch in ihre Jugendzeit entführt. Man sah allenthalben frohe entspannte Gesichter, es wurde mitgeklatscht und mitgewippt.

Zur Pause gab es feine Canapés und Getränke, welche man sich entweder in der Kulturscheune oder auf dem Schlosshof munden lassen konnte. Am Ende des Kulinarischen wurde mit Franz Lehárs Mazurka zum 2. Teil des Konzerts gebeten und es folgten wieder bekannte Weisen aus Berlin und Wien des letzten Jahrhunderts.

So ging ein musikalisch ereignisreicher Nachmittag zu Ende.



Text und Fotos: Moldenhauer


M a u l t r o m m e l -   u n d   W e l t m u s i k f e s t i v a l   2 0 1 0

Videobeitrag

Maultrommel- und Weltmusikfestival 2010 "Ancient Trance"

Fotos


A u s s t e l l u n g   v o n   S c h ü l e r a r b e i t e n   d e r   K u n s t k l a s s e   d e s   G y m n a s i u m s   T a u c h a

Fotos: Moldenhauer

Presseartikel
Masken und Bewegung und das Paradies


R o c k n a c h t   2 0 1 0

Die 9. Rocknacht in Taucha (29.05.2010) ist vorüber. Bei sonnigem und trockenen Wetter konnten die knapp 700 erschienenen Rockfans wieder einen kulturellen Höhepunkt auf unserem Schlosshof erleben. Die gastronomische Versorgung lag in den Händen von Kadar-Gastronomie. Die Gäste konnten so zum Rocken auch noch Schlemmen.

Den Anfang machte Audio.Appeal, welche den letztjährigen Bandcontest 2009 auf dem Schlosshof gewannen. "Audio.Appeal hat vier Köpfe voller Musik, einen Mund voller Englisch, sechs Arme zum Drummen, Zupfen und Schrammeln, acht Füße zum Wippen und Blut voller Rhythmus." So werden die 4 jungen Musiker beschrieben. Und so war's. Mit frischem jugendlichen Rock füllten Sie Ihre Aufgabe als "Vorband" aus: Micha: Vocals; Olli: Guitar; Rike: Bass und Patrick: Drums.

Danach betraten BON mit Ihrer AC/DC-Show die Bühne und gingen auch sogleich in die Vollen. Es wurde eine fantastische Show geboten. Sänger Shorty Le Bon vollbrachte einen unwahrscheinlichen Kraftakt mit seinen feurigen AC/DC Interpretationen. Leider wurden offensichtlich "nur" die hartgesottenen Fans voll mitgerissen. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Es wurde "mitgewippt" "mitgerockt"  und mitgesungen. In den ersten Reihen wurde auch getanzt und mehr ... "Teufel" Dennis begeisterte mit artistischen Einlagen, einem Strip und einer Rock-Runde durch's Publikum mit dampfendem Ranzen. Randy, Ron und Holle standen dem in nichts nach. Ein durchgängig positives Echo war allenthalben zu hören. Zum krönenden Abschluss wurden dann Zugaben gegeben wie "Highway to Hell" oder "TNT".

Nun folgte der für viele Besucher sehnsüchtig erwartete dritte und letzte Konzertteil: Four Roses. Wie zu erwarten begeisterten die Mannen um Ingo Paul das Publikum mit ihren rockig-melodischen Interpretationen solcher Titelperlen wie "Ring of Fire", "Am Fenster" oder auch dem Abschlusstitel "Purple Rain". Tanzende, klatschende und laut mitsingende Gäste und Fans waren bis zur letzten Minute gegen 01:00 Uhr dankbare Zuhörer und -schauer.

Allgemein schade wurde empfunden, dass 01:00 Uhr Schluss sein muss. Der Vorstand und die Veranstalter der Tauchaer Rocknacht wollen nach Abhilfe suchen.

Text und Fotos: Hans-Jörg Moldenhauer

Presseartikel
AC/DC-Sound auf Tauchas Schlossberg


Fotos:

Konzertbeginn mit Audio.Appeal



BON - Die AC/DC-Show

Four Roses


B e n e f i z a u s s t e l l u n g   d e s   K u n s t m a l e r s   R e i n h a r d   B e r g m a n n

Gegenwart ist nichts anderes als erinnerte Vergangenheit – war das Credo des Leipziger Malers Prof. Werner Tübke, welches mit Fug und Recht auch auf Reinhard Bergmann zutrifft, welches Reinhard Bergmann lebt.


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Am 24. April 2010 fand die festliche Vernissage zur Ausstellung „Schlösser und Burgen" des Kunstmalers Reinhard Bergmann im Ausstellungsraum des Rittergutsschlosses Taucha statt. Jürgen Ullrich eröffnete die Ausstellung und stellte den Künstler dem interessierten Publikum vor. Aus der Eröffnungsrede:

Willkommen zur Eröffnung einer Ausstellung, die mich außerordentlich stolz und glücklich macht, Stolz, weil ich bereits seit Längerem den Gedanken hatte, einmal eine Ausstellung zu machen, die das Thema „Schlösser und Burgen“ bildlich aufnimmt und abbildet. Und nun – im 790. Jahr des Bestehens des Rittergutsschlosses Taucha gelang dies. Wäre ein besserer Anlass denkbar?

Ich freue mich, als Gäste begrüßen zu können Herrn Andreas Brünner, der heute Herrn Landrat Czupalla vertritt. Ganz besonders freue ich mich, allen Anwesenden einen sehr herzlichen Gruß von Herrn Staatsminister Frank Kupfer, Minister für Umwelt und Landwirtschaft übermitteln zu dürfen, der ursprünglich diese Ausstellung eröffnen wollte. Leider musste Herr Staatsminister ganz kurzfristig wegen eines anderen sehr dringlichen Termins absagen, was er in seinem Schreiben an mich ausdrücklich bedauert. Herr Staatsminister wünscht der Ausstellung ein gutes Gelingen und viele interessierte Besucher.

Wie kommt man zu einer passenden Ausstellung in einem solchen Jubiläumsjahr?

Der Zufall half. Bereits im vergangenen Jahr erhielt Herr Ullrich einen Brief des Weißenfelser Kunstmalers Reinhard Bergmann
, der ihm eine Ausstellung zum genannten Thema anbot. Herr Ullrich war sofort begeistert. Begeistert auch, weil unsere Ausstellung eine absolute Besonderheit aufweist; denn es ist eine Benefizausstellung. Das heißt, der Künstler spendet den Großteil des Erlöses aus dem Verkauf der Bilder der weiteren Sanierung unserer Rittergutsanlage. Dafür wurde Herrn Bergmann herzlich gedankt.

Wenn Bergmann mit dem Auto unterwegs ist, fährt er möglichst keine Autobahn, nimmt viel lieber die Landstraße.„Das Schönste ist doch, etwas Neues zu entdecken“ meint er und denkt dabei vor allem an Bauwerke, an Kirchen, Burgen, Schlösser, Klöster, von denen es über 12.000 allein im deutschsprachigen Raum zu entdecken gibt. Nach einer Ausbildung zum Maler war er Malschüler bei Robert Langjahr und Armin Münch. Ab 1973 Meisterschüler bei Prof. Buckel an der damaligen Fachschule für angewandte Kunst in Heiligendamm. Es folgten mehrere Lebensstationen, die geprägt waren durch pädagogische Tätigkeiten, so unter anderem als Leiter einer zentralen Berufsausbildungsstätte. Parallel setzte Bergmann seiner Arbeit in Bildung und Lehre durch Abschlüsse als Ingenieurpädagoge und Diplompädagoge Lichtpunkte, die er auch nach der deutschen Wiedervereinigung als Dozent in verschiedenen privaten Bildungseinrichtungen – nun bereits im Weißenfelser Land ansässig – fortsetzte.

Bereits 1968 stellte Bergmann seine Arbeiten erstmals öffentlich aus, damals in der Handwerkskammer Rostock.

Bedeutend intensivierte sich die Ausstellungsarbeit seit 1996, hier in Naumburg und im Rittergut Kreipitzsch, gefolgt von Wernesgrün, Bad Bibra, Merseburg, der Schlosskirche Dieskau, in Lützen, dem Landtag Magdeburg und vielen anderen.

Besonders Bemerkenswert ist, dass Reinhard Bergmann sich in den letzten Jahren verstärkt Themenausstellungen zuwendet. So gibt es einen Gemäldezyklus, der dem schwedischen König Gustav Adolf II. gewidmet ist. Hochinteressant auch der Zyklus zu den Wirkungs- und Lebensstätten Martin Luthers.

Wer Bergmanns Werke betrachtet, stellt bald fest: Orange ist dominant. Haus und Atelier des Künstlers in Weißenfels sind von dieser Farbgebung geprägt, während zu Beginn seines künstlerischen Schaffens eher das Blau die Hauptfarbe war. Über Rot uns Gelb „entstand“ sozusagen Orange, heute oft variiert mit Schwarz und Weiß.

Bergmann ist äußerst produktiv. Er malt nur, wo er selbst war. Alle hier gezeigten Gemälde sind also authentisch. Da ist nichts einfach von Postkarten abgemalt. Bergmann fotografiert digital vor Ort, macht Skizzen, beschäftigt sich mit der Geschichte und dem Baustil der Bauwerke, bevor er in seinem Weißenfelser Atelier mit dem eigentlichen Malen beginnt.

Die künstlerische Umrahmung der Vernissage übernahmen Frank Nadolny, Waldhorn und René Nadolny, Tenorhorn.

Schon vor dem offiziellen Teil hatten die Besucher rege die Möglichkeit genutzt, sich die Kunstwerke genau "unter die Lupe" zu nehmen. Die ersten Reservierungen wurden erwägt. Nach dem offiziellen Teil waren nun schon die ersten Gemälde verkauft. So hat unser Vereinsmitglied Harry Hoffmann ein Gemälde unseres Rittergutsschlosses erstanden. Auch der Landrat hat schon ein Kunstwerk vom Schloss Hartenfels reserviert.

Der Schlossverein konnte bereits am Eröffnungstag über 70 Besucher zählen. Wir freuen uns auf viele weitere Kunst- und Geschichtsinteressierte Besucher.

Bis zum 23. Mai ist die Benefizausstellung zu sehen. Am Wochenende von 13:00 - 18:00 Uhr und natürlich nach Vereinbarung.

Text und Fotos: Hans-Jörg Moldenhauer
Eröffnungsrede: Jürgen Ullrich

Presseartikel
Ein Schloss für 150 Euro



 
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