Veranstaltungen 2009 - Rittergutsschloss Taucha | Rittergutsmuseum | Förderverein Schloss Taucha e. V. | --------o00o---°(_)°---o00o--------

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Veranstaltungen im Jahr 2009 (Auszug)


F e s t l i c h e s   M i t g l i e d e r t r e f f e n 2 0 0 9
Taucha (mo) 14.11.2009

Am 13.11.2009 fand in der festlich geschmückten Kulturscheune des Rittergutsschlosses zu Taucha das diesjährige Jahresabschlussfest statt. Es stand unter dem Motto «Haugwitzmenü à la Rittergutsschloss Taucha». Menüfolge
Um 19:00 Uhr war geladen, und so trafen nach und nach alle Gäste ein. Gegen 19:30 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende Jürgen Ullrich die Festveranstaltung und bedankte sich für die zahlreiche Teilnahme. Er kündigte an, dass diese Veranstaltung der Beginn einer Tradition werden soll. Jedes Jahr im letzten Quartal wollen die Mitglieder nun nach einem arbeits- und erfolgreichen Jahr zusammenkommen um in gemütlicher Runde zu feiern und sich "mal bedienen zu lassen".
 
Neugierig gemacht durch den Einladungsbrief harrten nun alle der Dinge die da kommen sollten. Und dies war viel.
 
Es ging los mit einem Trinkspruch des 1. Vorsitzenden und einem Gläschen Honigwein. Dazu wurde als "Magenauflockerung" Brot und Fett gereicht. Dann begann das Festmenü. Mit einer leckeren Waldpilzcremesuppe wurde der Reigen der warmen Speisen eröffnet.
 
Nun hieß es, sich nochmal anzukleiden, denn es sollte ein Kleinod enthüllt werden. Jeder Gast konnte es bei seiner Ankunft bereits erahnen. War man doch über dem Schlosstor einem verhüllten Etwas und einem Scheinwerfer begegnet. Der von Fackeln beleuchtete Schlosshof wies uns den Weg zum Tor. Dort erwartete uns bereits eine Bläsergruppe  Nach ein paar Worten Jürgen Ullrichs gab uns Detlef Portzig ein paar Einblicke in die Linie derer von Haugwitz und ein paar Geschichtsdaten dazu. Nach einigen Takten der Bläsergruppe und ein paar einleitenden Worten durch Jürgen Ullrich wurde der Künstler der neuen Skulptur vorgestellt. Es ist der uns seit der Ausstellung «Kunst trifft Schloss» bekannte Bildhauer Felix Hafner. Er schuf unser Wappen nach historischen Vorbildern. Dann enthüllte Herr Hafner sein Werk. Unter viel Beifall wurde es in Augenschein genommen. Nun ziert es unseren Eingang zum Schlosshof als würdiges Symbol der Geschichte des Rittergutsschlosses.
 
Nachdem wir alle wieder Platz genommen hatten, wurde das warme Buffet eröffnet. Man konnte aus Entenkeule, Putenrollbraten und Schweinekrustenbraten wählen. Dazu gab es Rotkohl, Marktgemüse, Sauerkraut und Champignons sowie Kartoffeln, herrliche Klöße, Basmatireis und Butterspätzle.
 
E s   w a r   e i n   w a h r e r   F e s t s c h m a u s .
 
Einen großen Dank gebührt dabei dem Team des Ratskellers Taucha, welches unter der Leitung von Herrn Guido Lerch diese Köstlichkeiten kochte und briet. Sie waren auch die fleißigen Heinzelmännchen, welche uns an diesem Abend bedienten.
 
Nachdem wir gesättigt waren, wurde unser neuer Schlosswein verkostet. Unser Winzer Klaus Arnold erzählte uns etwas zum Ertrag und der Herstellung des Weines. Der neue Jahrgang hat nur wenige Flaschen gebracht. Elke Kabelitz - unsere neue Winzersfrau - ging ihm zur Hand. Das Motiv des diesjährigen Etiketts lieferte uns der Tauchaer Künstler Dieter Billhardt. Auch er ist uns spätestens seit der diesjährigen Veranstaltung «Kunst trifft Schloss» bekannt. Einen ausführlicheren Bericht zum Wein wird es hier bald geben.

Wir näherten uns nun dem letzten Höhepunkt des ereignisreichen Abends.
 
Gegen 22:30 Uhr wurden wir nun nochmals auf den Schlosshof gebeten. Hier waren bereits Aufbauten für den Abschluss des tollen Abends zu sehen.
 
Nun begann eine faszinierende - ca. 20 Minuten dauernde - Aufführung der SMS-Feuershow
. Sie wurde untermalt von mittelalterlichen Klängen. Es war ein krönender Abschluss unserer festlichen Mitgliederveranstaltung.
 
Langsam ging man nun auseinander. Ich bin mir sicher, dass von diesem Abend noch lange erzählt wird.

Lichtshow auf dem Schlosshof


W e i h n a c h t s m a r k t   a u f   d e m   S c h l o s s h o f   am  28. und 29. November 2009

Am ersten Adventswochenende fand auf dem Schlosshof der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Es war ein überwältigender Ansturm. Wir bedanken uns bei allen großen und kleinen Besuchern für die erwiesene Aufmerksamkeit und dem Interesse am Wirken des Schlossvereins.

Das Programm des diesjährigen Weihnachtsmarkt auf dem Schloss können Sie hier herunterladen
.

Fotos: Moldenhauer


T ü b k e - A u s s t e l l u n g   i m   R i t t e r g u t s s c h l o s s   T a u c h a   vom 17. - 31. Oktober 2009

Am 17.10.2009 wurde mit einer Vernissage die Tübke-Ausstellung auf Schloss Taucha eröffnet. Es war eine Ausstellung der Sonderklasse. „Viele ... haben sich anlässlich seines 80. Geburtstages darum bemüht, wir in Taucha haben es geschafft!" so eröffnete Jürgen Ullrich - Vorsitzender des Fördervereins Schloss Taucha e. V. - die Ausstellung aus 32 Lithografien. Diese stammen aus einem 30-jährigen künstlerischen Zeitfenster von 1969 - 1999. Die Kunst-Ausstellung gelang auch Dank der Verbundenheit der Witwe Tübkes, Frau Brigitte Tübke-Schellenberger mit Taucha und der Zusammenarbeit mit der Tübke-Stiftung Leipzig. Frau Tübke-Schellenberger konnte der Eröffnung wegen eines Krankenhausaufenthaltes leider nicht beiwohnen, ließ aber Grüße ausrichten.

Die Vernissage wurde musikalisch von 2 Tauchaer Künstlern begleitet. Den Besuchern wurde von Annika Michalski - Kunsthistorikern M. A. - das Werk Tübkes nahe gebracht:

„Die Ausstellung gewährt Einblicke in das druckgrafische Werk des Leipziger Künstlers Werner Tübke (1929 - 2004). Neben seinem umfangreichen zeichnerischen und malerischen Oeuvre schuf er insgesamt 214 Einzelmotive als Radierungen, Holzschnitte und vor allem Lithografien, die in unterschiedlichen Auflagen, zwischen einzelnen Probedrucken und 200 Exemplaren variierend, vervielfältigt wurden.

Nach den ersten, frühen Versuchen 1955/56 in der Technik der Lithografie und der Radierung, die den elterlichen Garten und Porträt-Studien festhalten, beginnt ab 1969/70 eine erste starke Hinwendung zum Zeichnen auf dem Solnhofener Kalkstein, die ihn bis in das Spätwerk hinein, bis 2002 fasziniert.

Die Lithografie begleitet das gesamte malerische Schaffen Tübkes in Verinnerlichungen, Formübungen, Vorstudien zu einzelnen Werkkomplexen, Reise-Erinnerungen, in metaphorischen Szenarien, aber auch als Ausdruck seelischer Befindlichkeiten. Während seiner Arbeit für das Panoramagemälde in Bad Frankenhausen (1976-1987) wird die Druckgrafik zu einem elementaren und unentbehrlichen Mittel der Reduktion auf ein kleines Bildformat, das dem Ausgleich von zuweilen übermächtig gewordenen Bildwelten und Figuren-Szenarien dient.

Die gesamte Druckgrafik Tübkes wird in Einzelexemplaren in der Tübke-Stiftung Leipzig verwahrt, die sich dem künstlerischen Erbe und Andenken dieses Künstlers widmet.“

Die ausgestellten Werke:

• L 11/80 „Happening mit der Schwarzen Madonna“
• L 01/87 „Gesellschaft im Freien“
• L 10/81 „Bildnis Brigitte“
• L 02/74 „T. (Tübke) im Kapitalistischen Museum, Rom“
• L 09/78 „Allstedt“
• L 14/81 „Harlekin wird beweint“
• L 16/81 „Letzte Wahrnehmung II“
• L 17/81 „Letzte Wahrnehmung III“
• L 07/81 „Judith“
• L 20/79 „Bildnis einer jungen Frau“
• L 10/78 „Bildnis einer Römerin“ Ansicht

• L 11/81 „Papst als Schächer am Kreuz“
• L 02/87 „Letzte Wahrnehmung V“
• L 03/89 „Erinnerung an die Provence“ Ansicht

• L 07/88 „Rinderstudien“
• L 01/79 „Zu Erich Arndt: ‚Toskanische Bauern‘ “
• L 11/79 „Happening in Pompeji III“
• L 02/78 „Am Kreuz II“
• L 11/78 „Verletzte Römerin“
• L 12/84 „Drei Frauen“
• L 06/79 „Mädchenkopf“
• L 15/89 „Entsetzen“
• L 19/79 „Happening in Pompeji VI und Frauenbildnis“ (Diptychon) Ansicht

• L 02/69 „Vier Aktstudien“
• L 01/78 „Am Kreuz I“ Ansicht

• L 07/76 „Uljanowa und Krupskaja“
• L 07/91 „Versuchung“
• L 10/99 „Platz am Meer“ Ansicht

• L 04/85 „Selbstbildnis 1985“
• L 11/89 „Randerscheinungen II
Ansicht
• L 14/89 „Störung“
• L 08/99 „In unserem Garten II“


Den Folder zur Ausstellung können Sie durch Klick auf die Vorschau öffnen.

Ausstellungsfolder 8-seitig „Werner Tübke - Lithografien" - Außenseite
Ausstellungsfolder 8-seitig „Werner Tübke - Lithografien" - Innenseite

Ausstellungsfolder 8-seitig „Werner Tübke - Lithografien"
Layout & Produktion: Verein/Moldenhauer
Fotos: Tübke, Tübke-Stiftung


Fotos der Veranstaltung

Fotos: Moldenhauer


T a u c h s c h e r   vom 21. - 23. August 2009
 
Rund 15 Vereinsmitglieder belebten mit ihren historischen Kostümen den Festumzug zum Tauchscher und gestalteten den Beitrag unseres Schlossvereins.

Auch in diesem Jahr konnten wir neue Kostüme, neue Werkzeuge der mittelalterlichen Handwerker und Krieger (die Ausstattung wird immer besser) sowie neue Mitglieder in Kostümen verzeichnen.

Gäste waren 2 Renaissance-Tänzer, Mitglieder des Torgauer Kunst- und Kulturverein „Johann Kentmann“ e. V.

In lockerer Art bewegten sie sich zu den zarten und leisen Tambourinklängen und Rasseln der Vereinsmitglieder. Herzhafte Schalmeienmusik erklang aus dem uns folgenden Block.

Das Tauchaer Schalmeienorchester fand die richtigen Töne, um Stimmung aufkommen zu lassen. Musik und nicht zu große Hitze ließen die Teilnahme wiederum zu einem schönen Ereignis in unserem Vereinsleben werden.

Text und Foto: F. Stachowitz


R o c k n a c h t   a u f   d e m   S c h l o s s h o f   am 27. Juni 2009

Die Rocknacht Taucha 2009 ist ... Geschichte. Der Schlosshof war gut gefüllt, die Stimmung bestens. Der Regen hatte auch völlig aufgehört und die Zeichen standen gut für eine entspannte Rocknacht. "TraisT" aus Delitzsch kam als Eröffnungsband prima beim Publikum an. Man merkte ihnen am Anfang die Anspannung an, im Laufe des Konzerts verflog sie jedoch, und sie wurden immer sicherer. Ihre frechen Texte und frischen Melodien wurden dankbar angenommen von den Leuten. Die Zeit verflog viel zu schnell und schon war ihr Auftritt vorüber.

Danach enterte "Four Roses"
die nagelneue Bühne. Man merkte sofort, dass sie dort hingehören. Bestens aufgelegt eröffneten sie mit "One" von U2 und steigerten sich von Titel zu Titel. Der Sound war perfekt, tolle Lichtshow, dem Publikum wurde echt etwas geboten. Witzig Henris Einlage am Mikrofon: "Ich bin jetzt knapp über Dreißig..." Der Höhepunkt aber war sicher wieder einmal "Am Fenster" von City. Aber auch der Deep Purple Klassiker "Perfect Stranger" kam super an beim Publikum. Flecke spielte völlig losgelöst die Leute schwindelig. Wunderkerzen wurden entzündet und das Publikum schwelgte begeistert. es war wirklich eine wunderschöne Kulisse... Für "Four Roses" sind 1 1/2 Stunden immer zu wenig, so auch diesmal...

Aber es war ja noch lange nicht Schluss. Jetzt kam "Feelmen"
auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Kurzes Intro - und schon ging es los mit Blues und Soul vom Feinsten. Klasse, ihre Interpretation von Peter Gabriels "Sledge Hammer". Die Bläser waren bestens aufgelegt und spielten druckvoll und exakt. Tonelli hatte alles gut im Griff, schickte Sabine und Diana abwechselnd ans Frontmikro und sie absolvierten ihre Parts mit Bravour. Bemerkenswert Sabines "Carmen"-Interpretation sowie Dianas "Natural Woman" kurz vor Ende des Sets. Tonelli glänzte noch einmal mit "You Are So Beautyful" und dann war der kurzweilige Abend kurz nach eins vorüber...

Text: www.rocknacht-taucha.de

Rocknacht 2009
 

S c h l o s s n a c h t   am 13.06.2009

Es sollte ein Höhepunkt im veranstaltungsreichen Schlossjahr 2009 werden, die "Literarische Schlosswanderung auf dem Rittergutschloss Taucha", eine Veranstaltung des Fördervereins Schloss Taucha e. V., des Kunst-und Kulturvereins Taucha e. V. und der Stadtverwaltung Taucha am Samstag, dem 13.06.2009.
 
Vom Programm her war es das auch - von der Publikumsresonanz her leider nicht so sehr. Dabei hatten sich die beteiligten Vereine wahrlich alle Mühe gegeben und in der Kulturscheune mit einem abwechslungsreichen Mix aus Lesungen und Musik, auf dem Schlosshof mit mittelalterlichen Vorführungen, dem Weinkeller mit Infos zum Weinanbau, im Herrenhaus mit einer Kunstausstellung und im Museumsfundus mit Einblicken in die museale Sammlung des Heimatmuseums, allerhand auf die Beine gestellt.

Die wohl am weitesten angereiste Teilnehmerin war einmal mehr die Preisträgerin des Literaturwettbewerbes 2008, Isabella Ayuto aus Burgwedel bei Hannover, die wie Anne Schwarzer aus Taucha, von Verlagsleiter Prof. Dieter Nadolski das "Jahrbuch 2008 des Landkreises Delitzsch/Nordsachsen" erhielt, in dem ihre preisgekrönten Werke abgedruckt sind.

Eine kürzere Anreise hatten da wohl die "Fiff'chen Gaffeesachsen"
aus Taucha, die das Programm in der Kulturscheune mit ihren sächsischen Klassikern bereicherten. Von der Insel Hiddensee direkt nach Taucha war "Mister Swing", Harry Künzel, zurückgekehrt, um einige seiner Bravourstücke, begleitet von seiner launigen Moderation zu Gehör zu bringen.

Heiteres gab's dann zu vernehmen, denn die bekannte Schriftstellerin und Karikaturistin Christine Dölle, verstand es wieder köstlich, die vermeintlichen Schwächen ihres (anwesenden) Mannes aufs Korn zu nehmen. Aus ihrem Buch Mein Mann und sein Müll amüsierte sie aber weniger ihren Mann, um so mehr die Zuhörer.

Nachdem Cathleen aus Leipzig mit ihrem ausgewogenen Kurzprogramm weitere angenehme Töne in die Kulturscheune gezaubert hatte, versammelte sich die überschaubare Gästeschar im Schlosshof, um den gar schauerlichen Erläuterungen des Schlossvogts Heinrich Herzog, alias Schlossvereinsvorsitzenden Jürgen Ullrich um die Hinrichtungsmethoden des Mittelalters zu lauschen. Am Ende spaltete Henker Geppert doch noch einen…nein(!) es war nur eine Melone, die da in den Korb fiel.

Anschließend faszinierte die "SMS-Feuershow"
die Gäste, in der die Tauchaer Heike Meyer unter anderem über ein brennendes Seil sprang und Ehemann Karsten gar Feuer spuckte. Mit einem Konzert zu später Stunde von "Vanessa, Maik und Karsten" in der Kulturscheune ging der abwechslungsreiche Abend zu Ende.

Vereinsvorsitzender Jürgen Ullrich:

"Schade, dass nicht mehr Besucher den Weg zur Schlossnacht gefunden haben, aber damit muss man leben. Es war ein Angebot. Gerade deshalb möchte ich den über 40 Akteuren sehr herzlich danken, die diesen wunderbaren Abend ermöglicht haben. Den 15 fleißigen Mitgliedern des Schlossvereines, allen Künstlern, die fast ausnahmslos ohne Gage gearbeitet haben und natürlich gilt mein besonderer Dank dem Kunst- und Kulturverein Taucha e. V. für die zuverlässige, kooperative Zusammenarbeit."









Text und Fotos: R. Rädler


K u n s t   t r i f f t   S c h l o s s  a m  9. Mai 2009

Am Samstag, den 9. Mai 2009, lud der Förderverein Schloss Taucha e. V. alle Kunstinteressierten auf das Schlossgelände zur Vernissage „Kunst trifft Schloss".

Der 1. Vorsitzende des Fördervereins Studienrat Jürgen Ullrich und die Bauamtsleiterin der Stadt Taucha Barbara Stein stellten die einzelnen Künstler vor.

Für die musikalisch-künstlerische Note der Vernissage sorgten die Gewandhausmusiker Eckart Wiegräbe, Frank Walther und die Gitarristin Carolin Greiner
mit exzellenten Tönen. Ihre Instrumenten wurden dem Ausstellungsthema mehr als gerecht.
 
Dieter Billhardt
- Tauchaer Künstler - dem buchstäblich auch der Schalk im Nacken sitzen würde (aus der Laudatio von B. Stein) - stellte im Herrenhaus des Schlosses eine ca. 50 Stück umfassende Kartensammlung aus. Diese ist aus den Schaffensjahren von 1985 – 2009. Er selbst merkte ironisch an, dass die Werke auch zum Verkauf stünden – eigentlich aber auch wieder nicht, da er selbst sehr an seinen Arbeiten hänge.

Der Künstler über sich:
 
Die Lust zum Fabulieren verdanke ich meinem Vater, Freude am Musizieren, Dichten, Zeichnen und Malen weckte mein Großvater in mir. Bedingt durch meinen Beruf neige ich bei meinem künstlerischen Hobby zum Abstrakten. Die Liebe zur Natur treibt mich aber auch immer wieder zu Naturstudien. Sowohl bei gegenständlichem wie abstraktem Arbeiten experimentiere ich gern. Ich möchte selbst neugierig bleiben auf das Ergebnis und immer wieder einmal Neues ausprobieren und entdecken.

Seit 1985 erarbeite ich für Freunde und Bekannte Grußkarten zu Ostern und Neujahr. Sie bilden mehr oder weniger den Schwerpunkt meiner Exposition. Als „Nebeneffekt“ dieses Hobbys entwerfe ich - erfolgreich prämiert - Logos und Slogans. So z. B. den Slogan für Taucha als erste ökologische Modellstadt oder auch für den Naturpark Muldenland.

Auch für Spott und Satire bin ich zu haben und nutze es auch gern einmal als Ventil zum Frustabbau. Ein Beispiel findet sich auch in der Ausstellung.

Ulrich Strube
- Jahrgang 1955 und in Leipzig geboren.

Als Maler und Gebrauchsgrafiker begannen mit 21 Jahren die ersten Ausstellungen und die ersten Aufträge (u. a. Leipziger Pfeffermühle 1976). Strube, nie angepasst, behandelt Themen, die mit einer kritischen Sicht auf das Jetzt verbunden sind. Früher in frechen Cartoons, später in den Gesprächen mit dem (lieben) Gott, kommen piktogrammhaft Figuren ins Spiel, die erleben, Ängste haben, und geliebt werden, all jene menschlichen Dinge, die das Zusammenleben nicht unbedingt vereinfachen.

Später kommen auch wieder politische Themen, wie „Arschkriecher", „Der Parteifreund"; „Alle Vöglein..." dazu. Widerspenstig gegen den Main- und Brainstream malt Strube so seine verdichteten Zeitsichten.

Alles Dasein ist Design - Die Motive vom Gestalten von Ordnung und Chaos sind eigentlich vorgestaltet in Dimensionen, die wir in der Kunst nur reduziert wiedergeben können, oder verunstalten. So kann man Strubes „Strichmännchen" auch als Aphorismen der Malerei verstehen. Das Wunder der Malerei für Strube liegt im Weitergeben von Wissen und Geschichten. Das dazu die gesamte Breite des Künstlerischen Handwerks dazugehört, wie Naturstudium, Physiologie und Spaß, weiß er. In vielen Landschaftsbildern zeigt er sein Können und das die Welt schön ist. (Auszug aus dem Veranstaltungsfolder)

Strubes Werke sind eine interessante Reise in unterschiedliche Themenwelten. Insbesondere die Stehbilder zeigen eine besondere Art von Sichtweisen. „Auch Gespräche mit dem Lieben Gott“ sind bildlich zu erleben.
 
Der d
ritte Künstler in dieser Ausstellung ist Felix Hafner. Felix Hafner gebürtiger aus Sachsen-Anhaltiner ist seit 2008 in Leipzig-Hohenheida zu Hause. Über seine Werke und sein Wirken sagt der Künstler:

Skulpturen verleihen Räumen Leben ...   Mit einer Skulptur kann ein schlicht eingerichteter Raum zu etwas ganz Besonderem werden. Manchmal fehlt nur ein kleines Detail, um einem Raum die gewünschte Stimmung zu verleihen, oder eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen. Eine Skulptur ist hierfür ideal. Sowohl Form als auch Material entscheiden über die Wirkung und über den Charakter einer Skulptur. So kann eine „weiche Form“ aus Holz Wärme und Entspannung vermitteln, während ein Element aus Marmor oder Kalkstein Anmut und Eleganz versinnbildlicht. Eine Skulptur ist nicht nur bloße Dekoration. Sie kann einen Raum aufwerten, zu eigener Kreativität inspirieren und das Wohlbefinden in einem Raum beeinflussen.

Ich verwende für meine Skulpturen ausschließlich hochwertige Materialien und stelle höchste Ansprüche an deren handwerkliche Umsetzung. Jede meiner Skulpturen ist ein Unikat und von mir signiert...

Fotos: Moldenhauer


Den Folder zur Ausstellung können Sie durch Klick auf die Vorschau öffnen.

Ausstellungsfolder 8-seitig „Kunst trifft Schloss" - Außenseite
Ausstellungsfolder 8-seitig „Kunst trifft Schloss" - Innenseite

Ausstellungsfolder 8-seitig „Kunst trifft Schloss"
Layout & Produktion: Verein/Moldenhauer
Fotos: Billhardt, Strube, Hafner


 
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