Veranstaltungen 2008 - Rittergutsschloss Taucha | Rittergutsmuseum | Förderverein Schloss Taucha e. V. | --------o00o---°(_)°---o00o--------

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Veranstaltungen im Jahr 2008 (Auszug)


W e i h n a c h t e n   2 0 0 8   a u f   d e m   S c h l o s s

Angenehme Wintersonne lockte die Tauchaer am 1. Adventswochenende aus ihren Stuben. Sie strömten zu den beiden Weihnachtsmärkten auf dem Markt und auf dem Schloss. An der Auffahrt wiesen leuchtende Kerzen den Weg zum Schlosshof, weihnachtliche Drehorgelmusik ließ die Gäste beschwingt und fröhlich weiterziehen. Der Schlossverein lud ein zu kulinarischen Genüssen, Ohren- und Augenschmäusen.

Händler aus Taucha und Umgebung sowie Vereinsmitglieder boten viele nützliche oder schmackhafte Dinge an. So z. B.

  • gebastelte Weihnachtsgestecke, #Link

  • Honig in allen Variationen,
  • Keramikgegenstände,
  • bunte gebundene Sträuße aus Teewaren,
  • Bücher und Kalender,
  • zarte gehäkelte Engel und Zapfen,
  • gesunde Säfte und leichte alkoholische Getränke,
  • geschliffene Messer,
  • Fleisch- und Wurstwaren an der Theke sowie in vielfältiger Form gebraten am Stand,
  • Schokoladenartikel und heiße Schokolade,
  • leckere süße Crêpes,
  • Weihnachtsfiguren und –briefkarten
  • usw. usf.


Kinder konnten auch in diesem Jahr wieder auf den Pferden und Ponys um die Weihnachtstanne reiten, in der Bastelstraße von Frau Küas Bastelarbeiten anfertigen, mit dem Weihnachtsmann sprechen, Wunschzettel für den Weihnachtsmann malen und schreiben und die Tiere im Streichelzoo beobachten und natürlich anfassen.

Die Mittelschule Taucha hatte eine sehenswerte Ausstellung zum Thema Kelten aufgebaut, die fachmännisch von den Schülerinnen und Schülern betreut wurde. Sie erklärten ihre Ausarbeitungen und Kunstwerke sehr gern und ausführlich.

Am Samstag hatte Metallbauer Holger Lemke seine Werkstatt neben der Kulturscheune eingerichtet. Pferde mussten nicht beschlagen werden, aber er und seine Gesellen schmiedeten die verschiedensten Leuchter sowie Gebrauchs-und Schmuckgegenstände. Kleine Kinder durften sogar an den Amboss treten und sich im Schmieden üben.

Am Sonnabend trat das Theater Sternthaler
mit der „Weihnachtsgans Auguste" auf . Für alle nicht (mehr) informierten Leser unserer Seite: das war die Gans mit dem gestrickten Pullover. Ach ja, die Wärme hätten auch unsere Gäste gebraucht, wir konnten leider nicht auf geheizte Räume zurückgreifen. Aber wir haben da eine Verbindung zum Weihnachtsmann. Wir wünschen uns ..... und glauben fest daran.

Das Vorlesen der Geschichten am Sonntag im gleichen Raum werden wir als Ausgangspunkt für Weihnachtsgeschichten im nächsten Jahr betrachten, es war in diesem Jahr auf dem ausgebauten Dachboden über dem Museumsfundus leider sehr kalt.

Nach so viel Kälte wurde es uns jetzt wieder warm ums Herz. Musikalische Auftritte des Kinderchores der Musikschule Fröhlich, des Posaunenchores Taucha
, des Chores der Neuapostolischen Kirche und des DUOS «Take it naked» in Begleitung von Vivien Paul ließen die weihnachtlichen Stücke aus dem CD-Player verstummen und verzauberten die Zuhörer.

Last but not least, unser Verein „glänzte“ mit Fettbemmen und schenkte Glühwein aus. Alle Erträge kommen wie immer dem weiteren Ausbau und der Rekonstruktion der Gebäude auf dem Schloss zugute.

Ein großes DANKESCHÖN an alle Standbetreiber, Sponsoren, spendablen und einkaufsfreudigen Gästen, allen Helfern und sonstigen Aktiven. AUF WIEDERSEHEN 2009!


S c h w e d e n k ö n i g   a u f   d e m   T a u c h a e r   S c h l o s s

Es gab "Ur-Krostitzer" in den Ausstellungsräumen auf dem Tauchaer Schloss...

Das lächelnde Porträt des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf
auf dem Bierglas oder dem Flaschenetikett rührt von einer Episode aus dem 30jährigen Krieg her: Der Weg des Schwedenkönigs führte am 6. September 1631 bei seinem Feldzug auch von Düben nach Leipzig. In Krostitz labte sich der König an einem würzigen Bier in einer Silberkanne. Es schmeckte ihm so vorzüglich, dass er der Legende nach am nächsten Tag in der Schlacht bei Breitenfeld so gestärkt von dem Krostitzer Bier gewesen sein soll, dass er die kaiserlichen Truppen des Reichsgrafen Tilly schlug.

Auf solcherart Legenden wollte sich der 56jährige Günter Tempelhof aus Bad Düben nicht verlassen, als er sein umfangreiches Material zur 4. Auflage des Historikerwettbewerbes "Ur-Krostitzer Jahresring" einreichte. Seit 2004 sind hier Heimatforscher aufgerufen, sich daran mit wissenschaftlichen Arbeiten zu den verschiedensten geschichtlichen Themen der Regionen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu beteiligen. "Das was Günter Tempelhof im Jahr 2007 eingereicht hatte, traf so gut zu unserem Thema, dass er mit Abstand das Beste unter rund 200 Mitbewerbern ablieferte", sage Dr. Ines Zekert, Pressereferentin der Krostitzer Brauerei.

Auf rund 1.700 Seiten belief sich die Dokumentation, die der Hobbyhistoriker damals zum Thema "Gustav II Adolf von Schweden und der 30jährige Krieg" akribisch zusammengetragen hatte. Seit 1995 beschäftigt er sich mit diesem Ereignis. Da er sich für die Militärhistorie in Bad Düben interessierte, stieß er zwangsläufig auch auf den Schwedenkönig und seine Rolle im 30jährigen Krieg.

Der im wahren Leben als Koch im Beruf stehende Freizeithistoriker bezieht sein Material größtenteils aus dem Internet, wobei er nur vertrauenswürdige Quellen nutzt. Nicht zuletzt ist er registrierter Nutzer des Internetportals des schwedischen Kriegshistorischen Museums. Für seine Recherchen hat er sich sogar autodidaktisch die schwedische Sprache angeeignet, in der er sich mittlerweile recht gut verständigen kann! 14 Mal war er schon in Schweden im Urlaub, wobei ihm seine Ehefrau 3-4 Tage für sein Hobby "opfert", denn da wird in Museen und Archiven gestöbert.

Nach Krostitz und Eilenburg wird nun in Taucha eine interessante Sammlung gezeigt, die auf ca. 40 Schautafeln und historisch zu passenden Exponaten den 30jährigen Krieg aus sächsischer Sicht darstellt, aber nur einen Teil des inzwischen auf noch einmal soviel angewachsenen Materials wiedergeben kann. Die Stadt Taucha, der Heimat- und der Schlossverein sowie die Krostitzer Brauerei unterstützen die Ausstellung.

Extra für Taucha, hat Günter Tempelhof noch einmal sein Archiv durchforstet und wurde tatsächlich auch fündig: Es existiert eine sogenannte "Quartierrolle" vom 24.12.1632, laut der eine Kavallerieeinheit in Taucha Quartier bezogen hatte. Die überreichte er Detlef Porzig, der ihm seinerseits eine Gedenk-Medaille aus dem Jahre 1932, die an den 300jährigen Todestag des Schwedenkönigs erinnerte, überreichte.

Quelle: IVT-Taucha

Gustav Adolf - Ausstellung 2008
Gustav Adolf - Ausstellung 2008

S c h l ö s s e r n a c h t   a m   17. Mai 2008

Nach einem Projekt des "Schlösserstammtisches Muldenland/Ostelbien" erschien das Rittergutschloss Taucha 2008 erstmals überregional in einem Tourist-Flyer "Von Schloss zu Schloss".

Eingebettet in die Initiative fand die 5. KulTour des Kunst- und Kulturvereines Taucha in Kooperation mit dem Förderverein Schloss Taucha e. V. ihren Höhepunkt in einem "nachtaktiven Bilderbogen". Der Stadtrundgang begann um 18:00 Uhr an der Sparkasse Taucha, führte vorbei an kulturell-historischen Schauplätzen aus Vergangenheit und Gegenwart und endete schließlich auf den Schlosshof.

Gegen 21:30 Uhr wurden die rund 80 Tourteilnehmer von Mitgliedern des Schlossvereines in historischen Gewändern mit Brot und Frischkäse herzlich begrüßt. Prof. Dr. Dieter Nadolski erzählte über die wechselvolle Geschichte des Schlossareals und "würzte" seine Ausführungen mit Episoden vergangener Jahrhunderte.

Vor Ort wurden dem staunenden
Publikum dann Tauchas historischer Nachtwächter Johann Christoph Meißner, der Henker Hans Gebhardt und der historische Architekt Peter Saupe präsentiert. Alle natürlich in historischem Gewand. Nachdem der Nachtwächter (dargestellt von Jürgen Ullrich) über allerlei Folter- und Hinrichtungsmethoden des Mittelalters berichtet hatte, führte der Henker den begeisterten Zuschauern eine Hinrichtung mit dem Schwert vor. Freilich konnte der Hinzurichtende nur eine große Wassermelone sein...

Schließlich fand dieser sehr interessante und anschauliche Abend mit einem Konzert der Bluesformation "Mama Basuto"
(die hier ihr 40jähriges Bühnenjubiläum beging) in unserer Kulturscheune seinen ganz besonderen Ausklang.

Schlössernacht 2008
Schlössernacht 2008

F i n e s t   R o c k   a n d   B a l l a d s  -  R o c k n a c h t   a u f   d e m   S c h l o s s h o f   T a u c h a

Am 21.06.2008 war es wieder soweit, die beliebte Rocknacht auf dem Schlosshof Taucha sollte die Menschen für mehrere Stunden begeistern.

Einstimmend kam die Band «Makabu»
aus Erfurt daher, sie fungierte als „Vorband“ und sollte die bis dahin noch verhaltenen Besucher in ihren Bann ziehen. Allerding hatten die Musiker eine harte Nuss vor sich, waren sie doch in Taucha kaum bekannt, und mussten daher viel Aufbauarbeit leisten um die Besucher zu begeistern. Leider gelang ihnen dieses nur sehr schwer. Nachdem der schnelle Wechsel von «Makabu» zu «Four Roses» vollbracht war, füllte sich der Schlosshof merklich. Ohne die derzeitige Fußball-Europameisterschaft, wären sicherlich noch mehr zu diesem Ereignis gekommen….

Doch das tat der Stimmung auf dem Schlosshof keinen Abbruch. In gewohnt professioneller Weise legten die Vier von «Four Roses» einen Klassiker nach dem anderen auf die Gitarrensaiten. Allen voran Flecke, Gitarrist der Band, bot ein Soli nach dem anderen. Bei bestem Wetter wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert… «Four Roses», immer wieder ein Garant für gute handgemachte Musik, eben Finest Rock and Ballads.

Fotos: Stachowitz


T a u c h s c h e r   2 0 0 8

Für unser originelles Auftreten beim Festumzug Tauchscher mit den Kindern der Grundschule am Park erhielten wir eine Anerkennungsurkunde. Die LVZ fand unsere Kindergruppe ebenfalls so toll, dass wir uns auf der Montagsausgabe auf dem Titelblatt wiederfanden.

Dabei war diese Idee nicht ganz neu. Bereits 2005 liefen die gewandeten
Mitglieder des Fördervereins mit den als Geistern verkleideten Kindern durch Taucha. Das bemalte Stoffband stellte die Kulisse des Schlosses dar, in dem die Geister spuken. Sehr beachtlich war auch, dass 22 Vereinsmitglieder teilnahmen. Davon 19 in historischen Gewändern.

Tauchscher 2008

 
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