Lutherjahr 2017 - Veranstaltungen - Rittergutsschloss Taucha | Rittergutsmuseum | Förderverein Schloss Taucha e. V. | --------o00o---°(_)°---o00o--------

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Lutherjahr 2017 - Veranstaltungen

Veranstaltungen 2017

  • 06.05. Kunstausstellung „Luther in Italien“ | Reinhard Bergmann - Weißenfels

  • 21.05. Lesung SUSAN HASTINGS „Wahre Geschichten um Luthers emsiges Weib“

  • 10.09. „Tag des offenen Denkmals“ | Motto: „Macht und Pracht“

  • 23.09. „Ein neues Lied, wir heben an“ | Ein Abend mit Liedern und Sprüchen zu Luther

  • 02.10. „Bei Luther‘s” (Geschlossene Veranstaltung)

 
Luther in Italien
 

21.05.2017 | 15:00 Uhr | Kulturscheune
Susan Hastings „Wahre Geschichten um Luthers emsiges Weib“
als Gast: Landrat a. D. Michael Czupalla
Moderation: Prof. Dieter Nadolski
Rahmenprogramm: Julia Lehne, Harfe(n)

Kaufmöglichkeit direkt beim Verlag. #Link

VORWORT
Wäre sie nicht die Frau des großen Kirchenreformators Martin Luther geworden, die Weltgeschichte hätte wohl keine Notiz von ihr genommen. Doch auf den zweiten Blick eröffnet sich dem aufmerksamen Betrachter das Bild einer ungewöhnlichen Frau - ungewöhnlich im Sinne der Frau des beginnenden 16. Jahrhunderts.

Katharina von Bora wurde in eine unruhige Zeit hineingeboren. Das ihr zugedachte Schicksal nahm sie nicht mit Demut und Gehorsam hin, sondern in die eigene Hand. Und das zeichnete die tatkräftige Frau Zeit ihres Lebens aus.

Nicht nur Luther selbst tat sich schwer mit der umtriebigen Frau. Misstrauisch beobachtet, angefeindet oder ignoriert von ihrer Umgebung, selbst von Luthers Freunden und Weggefährten, musste sie sich ein Leben lang gegen alle möglichen Widrigkeiten durchsetzen. Es ist wohl nicht verwegen zu behaupten, dass Martin Luther niemals so einen großen, offenen und gastfreundlichen Haushalt hätte führen können ohne die Tatkraft, das unternehmerische Vermögen und die umsichtigen Führungsqualitäten seiner Frau.

Dass Katharina von Bora damit nicht in das damalige Bild der Frau passte, störte weder ihn noch sie. Aus der gesellschaftlich äußerst pikanten Ehe zwischen dem ehemaligen Mönch und der entlaufenen Nonne, einst verachtet, verlacht oder abgelehnt, später romantisch verklärt und bewundert, erreicht uns heute das facettenreiche Bild einer Frau, die ihrer Zeit weit voraus war.

Presseartikel

23.05.2017 | LVZ | Museumstag widmet sich Reformation

 
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